Correns – 31.07.2026: Im Zentrum des Départements Var hat sich der Waldbrand am Gros Bessillon erneut ausgebreitet. Wegen neuer Brandherde wurden weitere Evakuierungen angeordnet, wie Franceinfo berichtet. Starker Mistral facht die Flammen an und erschwert die Löscharbeiten. Rund 500 Feuerwehrleute sind im Einsatz; Löschflugzeuge und weitere Luftfahrzeuge unterstützen sie.
Betroffen ist vor allem das Umfeld von Correns. Dort waren in den vergangenen Tagen wiederholt Glutnester und neue Feuer entdeckt worden. Die Präfektur des Var hatte für das Brandgebiet bereits strenge Zugangsbeschränkungen verhängt und die Bevölkerung aufgefordert, Räumungsanordnungen unverzüglich zu befolgen. Zufahrtswege müssen für Löschfahrzeuge und Rettungsdienste frei bleiben.
Der Brand am Gros Bessillon war am 21. Juli nahe Pontevès ausgebrochen und hatte sich unter trockenen Bedingungen rasch ausgedehnt. Nach Angaben der Präfektur waren mehrere Gemeinden betroffen, darunter Pontevès, Cotignac, Correns und Montfort-sur-Argens. In der vergangenen Woche berichteten die Behörden von mehreren Hundert evakuierten Menschen sowie erheblichen Schäden an der Vegetation und einzelnen Gebäuden.
Dass der Brand erneut aufflammt, bedeutet für die Einsatzkräfte eine besonders schwierige Lage. Selbst wenn große Feuerfronten eingedämmt sind, können verdeckte Glut, ausgetrocknete Pflanzenreste und Wind neue Brandherde entstehen lassen. Die Feuerwehr konzentriert sich daher auf schwer zugängliche Bereiche, den Schutz bewohnter Zonen und das Ablöschen von Glutnestern. Der heftige Mistral kann Funken über größere Entfernungen tragen und dadurch weitere Feuer entfachen.
Die Sicherheitsmaßnahmen gelten auch in Waldgebieten und Randzonen außerhalb der unmittelbar bedrohten Wohnviertel. Bereits am 23. Juli hatte die Präfektur den Zugang zu betroffenen Waldmassiven eingeschränkt, um Besucher zu schützen und den Rettungskräften ungehindertes Arbeiten zu ermöglichen. Gemeinden in der Provence Verte aktivierten für gefährdete Ortsteile ihre kommunalen Schutzpläne und richteten Informationsangebote für Anwohner ein.
Evakuierte sollen den Anweisungen von Polizei, Gendarmerie und Feuerwehr folgen. Wer sich außerhalb der Gefahrenzone befindet, darf nicht in gesperrte Gebiete fahren oder Zufahrten blockieren. Die Behörden warnen zudem davor, sich auf unbestätigte Meldungen in sozialen Netzwerken zu verlassen. Verbindliche Informationen zu Räumungen, Straßensperren und möglichen Rückkehrzeiten verbreiten die Präfektur, die betroffenen Gemeinden und der Feuerwehrdienst des Var.
Der Einsatz dauert inzwischen seit mehr als einer Woche. Noch am 28. Juli hatte die Präfektur von Löscharbeiten an schwer erreichbaren Glutnestern berichtet. Nun erfordern die neuen Brandherde bei Correns erneut Evakuierungen und den Einsatz von rund 500 Feuerwehrleuten.
Quellen
- Franceinfo
- Präfektur des Var
- Mairie de Bras
- TF1 Info
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).