Rethymno – 31.07.2026: Rauch liegt über Teilen Griechenlands, während Einsatzkräfte gegen mehrere Wald- und Buschbrände kämpfen. Nach einem Bericht von Franceinfo mussten in verschiedenen Gebieten, darunter auf Kreta, in den Kykladen und am Rand von Athen, mehrere Tausend Menschen ihre Häuser oder Unterkünfte vorsorglich verlassen. Besonders angespannt blieb die Lage auf der Mittelmeerinsel Kreta.
Im Bezirk Rethymno im Süden der Insel rückten Feuerwehrleute gegen einen Brand aus, der sich unter schwierigen Bedingungen ausbreitete. Die griechische Feuerwehr erhielt dabei Verstärkung aus Athen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press waren rund 90 Kräfte am Boden im Einsatz; zwei Löschflugzeuge und fünf Hubschrauber unterstützten die Arbeiten aus der Luft.
Der Einsatz auf Kreta hat auch Menschenleben gefordert. Nach Angaben der griechischen Feuerwehr, über die AP berichtete, starben am Mittwoch, 29. Juli, zwei Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung in der Region Rethymno. Einzelheiten zu den Umständen ihres Todes wurden zunächst nicht veröffentlicht. Die Behörden äußerten sich ebenso nicht zu möglichen Ursachen des Feuers.
Für Anwohner und Urlauber bedeuteten die Warnungen vor allem: rasch reagieren, Anweisungen befolgen, sichere Wege nutzen. Die Küstenwache hielt nach AP-Angaben zwei Patrouillenboote sowie private Schiffe bereit. Damit sollte im Notfall auch eine Evakuierung über das Meer möglich sein. Ob und in welchem Umfang diese Option tatsächlich genutzt werden musste, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Die Zahl der Betroffenen und die genaue Verteilung der Evakuierungen waren am Freitagabend noch nicht vollständig behördlich aufgeschlüsselt. Franceinfo berichtete von mehreren Tausend Menschen, die wegen der Brände in Sicherheit gebracht worden seien. Verlässliche Angaben zu zerstörten Häusern, Verletzten außerhalb der Feuerwehr oder zur Größe der verbrannten Flächen lagen für alle genannten Regionen noch nicht einheitlich vor.
Griechenland befindet sich während der Sommermonate regelmäßig unter erhöhter Waldbrandgefahr. Die griechische Zivilschutzbehörde veröffentlicht dazu tägliche Risikokarten und koordiniert Warnungen über das Notrufsystem 112. Das französische Außenministerium rät Reisenden, lokale Durchsagen und amtliche Warnmeldungen zu beachten sowie die Standortfunktion ihres Mobiltelefons aktiviert zu lassen.
Die Brände treffen das Land in einer besonders reisestarken Zeit. Auf Kreta, in den Kykladen und rund um Athen liegen dicht besiedelte Orte, Ferienunterkünfte und trockene Vegetationsflächen oft nah beieinander. Für die Einsatzkräfte bleibt die unmittelbare Aufgabe, Brandherde einzugrenzen und Evakuierungswege offen zu halten. Die beiden Todesfälle von Rethymno geben dem Einsatz eine tragische Schwere.
Quellen
- Franceinfo
- Associated Press
- Griechische Zivilschutzbehörde
- Frankreich Diplomatie
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).