Das tägliche Briefing · Mittagsausgabe · Thema 2 von 3

Zwei Tote nach Unwettern im Südosten Frankreichs

Die schweren Regenfälle in den Bouches-du-Rhône und auf Korsika haben zwei Menschen das Leben gekostet. Während die Aufräumarbeiten laufen, bleiben in 25 Départements Wetterwarnungen wegen Wind, Gewittern oder Hochwasser bestehen.

MittagsausgabeWelche Themen beschäftigen die französische Presse am 21. Oktober 2026 um 14:00 Uhr?

Nach den Ausschreitungen vom 17. Oktober prägen Justiz, Sicherheit und politische Folgen die Debatte. Zugleich beschäftigen die Folgen schwerer Unwetter im Südosten sowie ein mutmaßlicher Sabotageakt am Bahnnetz bei Toulouse das Land.

Nach dem mediterranen Unwetter vom Dienstag ziehen die Behörden im Südosten eine schwere Bilanz: In den Bouches-du-Rhône starb ein Mann, nachdem ihn die Wassermassen erfasst hatten; in Ghisonaccia auf Korsika wurde ein zuvor Vermisster in der Nacht tot gefunden. Auf Korsika hatten heftige Regenfälle Straßen und Gelände überflutet, sein Geländewagen war nach regionalen Berichten von einem angeschwollenen Wasserlauf mitgerissen worden.

In der Provence konzentriert sich die Arbeit nun auf überflutete Häuser, beschädigte Straßen und die Versorgung betroffener Einwohner. Die Einsatzkräfte verzeichneten mehr als tausend Einsätze. Besonders im Westen des Départements Bouches-du-Rhône waren Verkehrsachsen zeitweise blockiert, Gemeinden richteten Anlaufstellen ein und organisierten Hilfe für Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten.

Die akute Starkregenlage hat sich zwar abgeschwächt, doch die Wetterlage bleibt regional angespannt. Nach Angaben von Météo-France gelten am Mittwoch in 25 Départements gelbe Warnungen, unter anderem wegen Wind, Gewittern und Hochwasser. Betroffen sind neben Teilen des Südostens auch die Atlantik- und Ärmelkanalküste sowie beide korsischen Départements.

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