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Macron und Trump beraten über Schutz der ukrainischen Energieversorgung

Emmanuel Macron und Donald Trump haben in New York über ein Moratorium für Angriffe auf Energieanlagen gesprochen. Zugleich bekräftigten sie nach französischen Angaben ihre Unterstützung für eine stärkere Verteidigung der Ukraine.

New York – 22.09.2026: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und US-Präsident Donald Trump haben über einen begrenzten Schutz der Energieversorgung im Krieg zwischen Russland und der Ukraine beraten. Nach dem Gespräch sagte Macron, beide Präsidenten hätten Initiativen für ein Moratorium bei Angriffen auf Energieanlagen erörtert. Zudem seien sie sich darin einig gewesen, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine weiter zu stärken.

Das Treffen fand am 21. September am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York statt. Das Weiße Haus hatte es kurzfristig angekündigt. Für Macron war es Teil einer Reihe diplomatischer Gespräche während seines Aufenthalts. Auf seinem Programm standen außerdem eine Begegnung mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und eine Rede vor der Generalversammlung.

Macron bezeichnete den Austausch mit Trump als sehr gut und konstruktiv. Eine gemeinsame Vereinbarung oder ein konkreter Zeitplan wurden zunächst jedoch nicht veröffentlicht. Ebenso blieb offen, welche Anlagen ein Moratorium erfassen und wie dessen Einhaltung überwacht werden könnte. Ein belastbares Abkommen würde zudem die Zustimmung Moskaus und Kiews voraussetzen.

Ein begrenzter Schutz könnte Stromerzeugung, Versorgungsnetze und Energieverteilung umfassen. Angriffe auf solche Anlagen treffen weit mehr als einzelne militärische Ziele: Stromausfälle belasten Haushalte und Krankenhäuser, beeinträchtigen die Industrie und können zugleich die militärische Logistik erschweren. Für die Ukraine gewinnt die Stabilität des Energiesystems mit Blick auf die kalte Jahreszeit zusätzlich an Bedeutung.

Ein Moratorium wäre allerdings keine umfassende Waffenruhe. Es würde lediglich einen Teil des Kriegsgeschehens ausnehmen und wäre politisch wie technisch anspruchsvoll. Zu klären wären etwa die Abgrenzung ziviler und militärisch genutzter Infrastruktur sowie ein Verfahren, mit dem mögliche Verstöße dokumentiert werden könnten. Die von Macron geschilderte Verständigung markiert daher zunächst eine gemeinsame Absicht, keine verbindliche Regelung.

Paris bemüht sich, Washington eng in die weitere Unterstützung der Ukraine einzubinden. Nach französischen Angaben wollte Macron in New York dafür werben, die Hilfe für Kiew fortzusetzen und den Druck auf Russland zu erhöhen. Frankreich verbindet damit zugleich den Anspruch, europäische Sicherheitsinteressen in Gesprächen zwischen Washington, Moskau und Kiew zur Geltung zu bringen.

Vor seiner Reise nach New York hatte Macron vom 19. bis 21. September Saint-Pierre-et-Miquelon besucht und dort Gespräche mit Vertretern des französischen Überseegebiets und Kanadas geführt. In New York rückte wieder der Krieg in der Ukraine in den Vordergrund. Das Gespräch mit Trump endete nach bisherigem Stand ohne Abkommen, aber mit einer gemeinsamen Erklärung zugunsten einer stärkeren ukrainischen Verteidigung.

Quellen

  • Franceinfo
  • Élysée
  • Reuters über MarketScreener
  • TF1 Info

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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