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Aktuelle Meldungen
Newsticker
02:48 Brände im Südwesten: Sieben weitere Gemeinden nahe Bordeaux evakuiert

Diese neue Maßnahme betrifft die Einwohner der Gemeinden Saint-Médard-en-Jalles, Le Haillan, Saint-Jean-d'Illac, Martignas-sur-Jalles und Saint-Aubin-de-Médoc.

Frankreich
00:25 Brand in der Gironde: Rund 8.000 weitere Evakuierungen nahe Bordeaux wegen des Fortschreitens des Feuers angeordnet, teilt die Präfektur mit

Betroffen sind die Einwohner der Gemeinde Marcheprime und mehrerer Stadtviertel von Cestas.

Frankreich
23:00 200.000 Menschen evakuiert: beispiellos

Insgesamt wurden in der Gironde und den Landes rund 200.000 Menschen evakuiert. Abgesehen von Konflikten ist dies in...

Justiz
22:52 Tour de France 2026: Paul Seixas' Podesthoffnungen sind dahin

Die letzte Etappe der Tour am Sonntag, 26. Juli, wird verkürzt, damit ein Teil der Sicherheitskräfte zu den...

Sport
22:43 "Daran sind wir gewöhnt, aber so wie in diesem Jahr noch nie": Im Var nimmt der Kampf gegen die Brände kein Ende

Am Samstag, dem 25. Juli, sind landesweit rund dreißig Brände aktiv. Der Tag war von neuen Brandausbrüchen im...

Frankreich
22:15 Brände im Südwesten: Sehr giftiger Rauch, Bewohner der Katastrophengebiete besonders gefährdet

Die beispiellosen Brände, die das Land verwüsten, setzen auch giftigen Rauch frei. Der Warnschwellenwert ist deutlich überschritten. Während...

Umwelt
22:12 "Ein Gefühl der Ohnmacht hindert [uns] nicht daran, die Arbeit fortzusetzen": Bericht von Eric Durand, Pilot eines Canadair-Flugzeugs der Zivilschutzbehörde

Eric Durand, Pilot eines Canadair-Flugzeugs der Zivilschutzbehörde, berichtet in der Nachrichtensendung "20 Heures".

Umwelt
22:00 Haeuser retten: ein erbitterter Kampf

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, um Leben und Wohnhaeuser zu retten. Die Mega-Waldbraende sind heute Abend...

Justiz
Neueste Artikel
23.07.2026 15:45

Regierung will Obergrenze für medizinische Selbstbeteiligungen auf 200 Euro anheben

Paris - 23.07.2026: Die französische Regierung will die jährliche Höchstgrenze für medizinische Selbstbeteiligungen von derzeit insgesamt 100 auf 200 Euro anheben. Gesundheitsministerin Stéphanie Rist kündigte am Donnerstag die Vorbereitung eines entsprechenden Erlasses an. Betroffen wären Versicherte mit besonders häufigen Arztbesuchen, Medikamentenverordnungen oder medizinischen Untersuchungen. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen, das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung zu begrenzen.Im geltenden System werden zwei Arten von Eigenanteilen unterschieden. Die medizinische Franchise beträgt einen Euro je Arzneimittelpackung und je paramedizinischer Leistung sowie vier Euro je Krankentransport. Daneben fällt bei ärztlichen Konsultationen, radiologischen Untersuchungen und Laboranalysen eine pauschale Beteiligung von zwei Euro an. Beide Kategorien sind bislang jeweils auf 50 Euro pro Person und Jahr begrenzt, zusammen also auf maximal 100 Euro.Nach den Angaben der Ministerin sollen die Beträge pro Leistung vorerst nicht erneut steigen. Verändert würde allein die Obergrenze: Wer aufgrund eines hohen Behandlungsbedarfs bislang den jährlichen Gesamtbetrag von 100 Euro erreicht, könnte künftig bis zu 200 Euro selbst tragen. Der Vorschlag betrifft damit nicht alle Versicherten in gleichem Maß, sondern vor allem Personen mit wiederkehrenden Behandlungen und zahlreichen Verordnungen.Ausgenommen bleiben weiterhin mehrere Gruppen. Minderjährige, Schwangere ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat bis zwölf Tage nach der Geburt sowie Bezieher der solidarischen Zusatzkrankenversicherung sind von diesen Selbstbeteiligungen befreit. Auch bei bestimmten Behandlungsformen gelten Sonderregelungen. Die regulären Zusatzversicherungen dürfen medizinische Franchisen grundsätzlich nicht erstatten, sodass die Beträge für die meisten Betroffenen direkt beim Versicherten verbleiben.Die Regierung begründet den Schritt mit dem Finanzierungsdruck im Gesundheitswesen. In den parlamentarischen...

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23.07.2026 15:30

Étretat sichert gefährdeten Felsabschnitt gegen Abbrüche

Étretat - 23.07.2026: Die Stadt Étretat hat einen als instabil eingestuften Abschnitt ihrer Steilküste sichern lassen. Speziell ausgebildete Industriekletterer arbeiteten dabei direkt an der Felswand und lösten kontrolliert ein großes Gesteinsstück. Ziel des Eingriffs war es, einen unvorhersehbaren Abbruch in einem Bereich mit erheblichem Einsturzrisiko zu verhindern.Nach Angaben des Berichts erfolgte die Maßnahme mit Brechstangen und unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Die Einsatzkräfte mussten sich an der Klippe abseilen, um den gefährdeten Fels gezielt zu erreichen. Solche Arbeiten gelten als technisch anspruchsvoll, weil lockeres Material, Witterung und die exponierte Lage an der Küste gleichzeitig berücksichtigt werden müssen.Die Gemeinde an der Alabasterküste ist seit Langem mit Risiken durch...

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23.07.2026 15:16

Waldbrände hinterlassen in Frankreich schon jetzt eine Rekordspur

Paris - 23.07.2026: Schwarz gewordene Kiefern, geräumte Straßen, erschöpfte Einsatzkräfte: Frankreich erlebt schon zur Mitte des Sommers eine außergewöhnlich schwere Waldbrandsaison. Nach jüngsten, auf europäischen Satellitendaten beruhenden Angaben wurden seit Jahresbeginn mehr als 42.000 Hektar Wald und Vegetation zerstört. Das entspricht ungefähr 60.000 Fußballfeldern. Einen so hohen Wert zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison hatte das Land bislang nicht registriert.Die Zahl steht für viele einzelne Einsätze, verteilt über große Teile des Landes. Besonders im Süden brannten seit Ende Juni wiederholt Flächen in mehreren Départements. Anfang Juli erfasste ein Feuer im Massiv der Aspres bei Ille-sur-Têt in den Pyrénées-Orientales nach Angaben der Gendarmerie rund 4.900 Hektar...

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23.07.2026 15:00

Barbara Butch kündigt nach Konzertabbruch in Grenoble Klagen an

Grenoble - 23.07.2026: Fünf Tage nach dem Abbruch ihres Auftritts in Grenoble zieht DJ Barbara Butch juristische Konsequenzen in Betracht. Die Künstlerin kündigte am Donnerstag an, mehrere Klagen einreichen zu wollen. Nach Angaben ihrer Anwältin Audrey Msellati richtet sich eine davon auch gegen La France insoumise. Welche Personen oder Stellen darüber hinaus konkret angezeigt werden sollen, blieb zunächst offen.Der Auftritt hatte am Samstag, dem 18.07.2026, beim städtischen Festival Cabaret Frappe stattgefunden. Nach übereinstimmenden Berichten wurde das DJ-Set nach rund zwanzig Minuten unterbrochen. Vor der Bühne hatten sich pro-palästinensische Demonstrierende versammelt. Die Stadt Grenoble erklärte anschließend, es seien unter anderem Glasflaschen und weitere Gegenstände in Richtung der Bühne geworfen worden. Der genaue Ablauf ist Gegenstand der Ermittlungen.Die Staatsanwaltschaft Grenoble eröffnete am Dienstag, dem 21.07.2026, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf gemeinschaftliche Behinderung von Freiheiten. Damit prüft die Justiz insbesondere, ob die Störung über eine politische Kundgebung hinausging und gezielt darauf gerichtet war, den Auftritt zu verhindern. Angaben zu möglichen Beschuldigten, Vorladungen oder weiteren Ermittlungsmaßnahmen machte die Behörde bislang nicht.Barbara Butch war...

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23.07.2026 14:45

Waldbrand in der Gironde: Fast 21.000 Menschen nahe Cap-Ferret in Sicherheit gebracht

Saumos - 23.07.2026: Über dem Kiefernwald im Médoc steht dichter Rauch, Straßen sind gesperrt, Feriengäste verlassen Campingplätze mit dem Nötigsten. Ein Waldbrand, der am Mittwoch bei Saumos ausbrach, hat sich bis Donnerstag in Richtung Le Porge und Lège-Cap-Ferret ausgedehnt. Nach dem jüngsten bekannten Lagebild sind rund 2.400 Hektar betroffen. Die Flammen waren am Nachmittag noch nicht unter Kontrolle.Für die Menschen auf der Halbinsel von Cap-Ferret bedeutete die Nacht vor allem Warten, Packen und Aufbrechen. Nach Angaben der Behörden wurden insgesamt fast 21.000 Bewohner und Touristen vorsorglich aus gefährdeten Bereichen gebracht. Betroffen sind unter anderem der Ortsteil Claouey sowie mehrere Campingplätze und Ferienanlagen nördlich von Cap-Ferret. Unterkünfte und Sammelstellen wurden für Evakuierte organisiert.Die Einsatzkräfte kämpfen in einem Gelände, das vom trockenen Kiefernwald, Wind und sommerlicher Hitze geprägt ist. Rund 700 Feuerwehrleute sind im Einsatz, unterstützt von Löschflugzeugen und weiteren Kräften der zivilen Sicherheit. Ihr Ziel ist es, den Brand von den dichter besiedelten Zonen und den Zufahrtswegen zur Halbinsel fernzuhalten. Für Rettungsfahrzeuge und Löscheinheiten haben die Behörden mehrere Verkehrsachsen geschlossen.Bis zum...

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23.07.2026 14:30

Pariser Notrufdienst meldet nach Juni-Hitzewelle rund 50 Prozent mehr Einsätze

Paris - 23.07.2026: Wenn die Hitze in den Wohnungen steht und die Nacht keine Abkühlung bringt, klingeln in der Pariser Notrufzentrale die Telefone häufiger. Der Samu de Paris hat während der Hitzewelle im Juni nach eigenen Angaben rund 50 Prozent mehr Einsätze verzeichnet. Die Bilanz macht sichtbar, wie schnell extreme Temperaturen aus einem Wetterereignis eine akute Belastung für Rettungsdienste und Krankenhäuser machen können.Besonders häufig seien ältere Menschen betroffen gewesen, berichtete der Leiter des Pariser Rettungsdienstes. Bei ihnen können Flüssigkeitsmangel, Überhitzung und die Verschärfung bereits bestehender Krankheiten rasch lebensbedrohlich werden. Zugleich registrierten die Einsatzkräfte auch jüngere Patienten mit Herzstillständen. Der Samu de Paris koordiniert medizinische Notfälle...

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23.07.2026 14:15

Nach Konzertabbruch in Grenoble: Licra und Barbara Butch kündigen Klagen an

Grenoble - 23.07.2026: Der abgebrochene Auftritt der DJ Barbara Butch beim Festival Cabaret Frappe hat ein juristisches Nachspiel. Die Antirassismusorganisation Licra kündigte am Donnerstag eine Strafanzeige an. Auch die Künstlerin teilte mit, mehrere Klagen vorbereiten zu wollen, darunter gegen La France insoumise. Die konkreten Vorwürfe und die zuständigen Ermittlungsbehörden wurden zunächst nicht näher benannt.Der Auftritt war am Samstag, 18. Juli, im Jardin de Ville in Grenoble nach rund zwanzig Minuten beendet worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung hatten Drohungen gegen die Künstlerin bestanden. Während der Veranstaltung sei es zu Einschüchterungen und Gewalt gekommen; die Stadt setzte das Konzert aus Sicherheitsgründen aus. Medien berichteten zudem von Wurfgeschossen...

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23.07.2026 14:00

Frankreichs Rendite auf zehnjährige Staatsanleihen steigt über 4 Prozent

Paris - 23.07.2026: Die Rendite französischer Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit ist am Donnerstag zeitweise über 4 Prozent gestiegen. Nach Marktangaben erreichte sie 4,01 Prozent. Damit wurde erstmals seit Juni 2009 wieder diese Schwelle überschritten. Die Bewegung betrifft die Rendite am Sekundärmarkt, also den Zinssatz, den Anleger beim Handel bereits ausgegebener französischer Staatsanleihen verlangen.Der Anstieg erhöht nicht automatisch die Kosten des gesamten bestehenden Schuldenbestands. Frankreich refinanziert seine Verbindlichkeiten schrittweise, wenn ältere Anleihen fällig werden, und nimmt zusätzlich neues Geld auf. Höhere Marktrenditen wirken deshalb vor allem auf künftige Emissionen. Je länger die Renditen hoch bleiben, desto stärker kann dies die Zinsausgaben des Staates in den kommenden...

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23.07.2026 13:46

18-Jähriger nach Verletzung eines Polizisten in Marseille in Untersuchungshaft

Marseille - 23.07.2026: Nach der schweren Verletzung eines Polizeibeamten bei einer Verfolgung in Marseille hat die Justiz einen 18-Jährigen in Untersuchungshaft genommen. Nach Angaben von Franceinfo wird gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Mordes an einer Person ermittelt, die öffentliche Gewalt ausübt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, bei einer Verkehrskontrolle geflohen zu sein und dabei einen Polizisten mit dem Wagen erfasst zu haben.Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli im 10. Arrondissement, nahe Pont de Vivaux. Einsatzkräfte wollten einen Peugeot 208 anhalten, nachdem der Fahrer einer ersten Aufforderung zum Stoppen nicht gefolgt sein soll. Im weiteren Verlauf der...

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23.07.2026 13:31

Kraftstoffhilfe für Vielpendler bis 31. August verlängert

Paris - 23.07.2026: Die französische Regierung verlängert die Antragsfrist für die Kraftstoffhilfe für Berufstätige mit hoher Fahrleistung bis zum 31. August 2026. Das teilte Wirtschaftsminister Roland Lescure am Donnerstag mit. Das Online-Portal sollte urspruenglich am 31. Juli schliessen. Mit der Verlängerung erhalten Berechtigte einen weiteren Monat Zeit, den Antrag über ihr persönliches Konto bei der Steuerverwaltung einzureichen.Die Pauschale beträgt 100 Euro pro anspruchsberechtigtem Fahrzeug. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums soll sie die Mehrkosten durch gestiegene Preise an den Tankstellen abfedern. Die Regierung rechnet mit rund drei Millionen anspruchsberechtigten Erwerbstaetigen. Die Hilfe ist gezielt auf Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen sowie auf Personen ausgerichtet, die für ihre beruflichen Wege auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind.Voraussetzung ist unter anderem ein steuerlicher Wohnsitz in Frankreich und ein Aktivitätseinkommen im Jahr 2024. Das Referenzsteuereinkommen darf pro Anteil des Haushalts 16.880 Euro nicht übersteigen. Zudem müssen Antragsteller ihr Fahrzeug beruflich nutzen und entweder mehr als 15 Kilometer je Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsort fahren oder im Beruf mehr als 8.000 Kilometer pro Jahr zurücklegen.Zugelassen sind...

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23.07.2026 13:15

Waldbrand in der Gironde: Weitere Evakuierungen in Claouey angeordnet

Claouey - 23.07.2026: Der schwere Waldbrand in der Gironde hat am Donnerstag zu weiteren vorsorglichen Evakuierungen im Ortsteil Claouey auf der Halbinsel Cap Ferret geführt. Nach Angaben der Präfektur wurden seit Mittwoch insgesamt mindestens 12.000 Einwohner, Urlauber und Beschäftigte aus gefährdeten Bereichen in Sicherheit gebracht. Die Behörden ordneten die zusätzlichen Räumungen an, weil sich das Feuer weiter in Richtung der dicht besuchten Küstenzone ausbreitete.Der Brand war am Mittwoch, 22. Juli, in der Gemeinde Saumos ausgebrochen. Er zog anschließend durch Waldflächen in Richtung Le Porge und Lège-Cap-Ferret. Bis Donnerstagvormittag hatte das Feuer nach übereinstimmenden Behörden- und Agenturangaben bereits mehr als 2.400 Hektar erfasst. Die Lage blieb...

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23.07.2026 13:00

Norwegens Verband erwägt Ethikbeschwerde wegen Balogun-Fall

Oslo - 23.07.2026: Der norwegische Fußballverband NFF will den Umgang der FIFA mit dem Fall Folarin Balogun nicht einfach abhaken. Verbandspräsidentin Lise Klaveness erklärte am Donnerstag, das Thema solle in der nächsten Vorstandssitzung beraten werden. Dann werde entschieden, ob die Affäre Teil einer bereits vorbereiteten Eingabe an die FIFA-Ethikkommission wird. Es geht um die aufgehobene Spielsperre des US-Nationalstürmers und den möglichen politischen Druck im Umfeld der Entscheidung.Balogun hatte am 1. Juli im WM-Spiel der USA gegen Bosnien und Herzegowina die Rote Karte gesehen. Nach den Wettbewerbsregeln zog dies zunächst automatisch eine Sperre für die folgende Partie nach sich. Die FIFA setzte den Vollzug dieser Sperre...

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23.07.2026 12:45

Faktencheck zu Windkraft: Odouls Deutschland-Vergleich hält nicht stand

Paris - 23.07.2026: Der Abgeordnete Julien Odoul und Sprecher des Rassemblement National hat die Windkraft in einem Interview mit franceinfo als "Betrug" bezeichnet. Seine Aussage, Deutschland verursache wegen seines Windkraftausbaus elfmal mehr Verschmutzung als Frankreich, hält einer Überprüfung jedoch nicht stand. Der von franceinfo veröffentlichte Faktencheck beziffert den Abstand bei den Emissionen des Strommixes auf ungefähr das Fünffache.Der Vergleich verweist auf einen realen Unterschied zwischen beiden Ländern, erklärt ihn aber unzutreffend. Frankreich verfügt mit seinem Kernkraftpark, Wasserkraft und wachsenden erneuerbaren Kapazitäten über einen besonders emissionsarmen Strommix. Nach Angaben des französischen Netzbetreibers RTE lag die CO2-Intensität der Stromerzeugung 2025 bei 19,6 Gramm CO2-Äquivalenten je Kilowattstunde. Mehr als 95 Prozent der Produktion waren CO2-arm.Deutschlands Stromerzeugung weist eine höhere Klimabelastung auf, weil weiterhin fossile Kraftwerke, insbesondere solche mit Kohle und Gas, zum Einsatz kommen. Das deutsche Umweltbundesamt dokumentiert für den Strommix deutlich höhere spezifische Emissionen als in Frankreich. Der Unterschied ist deshalb vor allem Folge der Zusammensetzung des gesamten Kraftwerksparks und des deutschen Atomausstiegs, nicht der Windenergie selbst.Windkraftanlagen sind nicht emissionsfrei: Herstellung von Stahl, Beton und Anlagenkomponenten, Transporte, Bauarbeiten sowie Rückbau verursachen Treibhausgasemissionen und weitere Umweltwirkungen. Diese müssen in einer vollständigen Bilanz berücksichtigt werden. Sie ändern jedoch nichts daran, dass Windstrom über seinen Lebenszyklus erheblich weniger Emissionen verursacht als Strom aus fossilen Brennstoffen.RTE veranschlagt die Lebenszyklusemissionen der Onshore-Windkraft auf rund 16 Gramm CO2-Äquivalente je Kilowattstunde, bei Offshore-Anlagen auf etwa 17 Gramm. Zum Vergleich nennt der Netzbetreiber 389 Gramm für moderne Gas-und-Dampf-Kraftwerke, 941 Gramm...

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23.07.2026 12:30

Epstein-Komplex: Kinderschutzverein verklagt französischen Staat nach Tod von Daniel Siad

Colombes - 23.07.2026: Nach dem Tod des früheren Modelscouts Daniel Siad hat der Kinderschutzverein Innocence en danger den französischen Staat wegen eines mutmaßlichen Versagens der Justiz vor Gericht gezogen. Der Verein wirft den Behörden vor, Beschwerden und Hinweise über Jahre nicht mit der nötigen Konsequenz verfolgt zu haben. Siad war im französischen Teil des Epstein-Komplexes als möglicher Vermittler genannt worden.Der 69-Jährige war nach Angaben französischer Medien in seiner Wohnung in Colombes im Département Hauts-de-Seine tot aufgefunden worden. Die Umstände seines Todes wurden in den vorliegenden Berichten nicht näher erläutert. Für die Ermittlungen ist entscheidend: Daniel Siad ist weder in diesem Zusammenhang angeklagt noch verurteilt worden....

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23.07.2026 12:15

Lescure stellt staatliche Hilfe für Fibre-Excellence-Übernahme infrage

Paris - 23.07.2026: Wirtschaftsminister Roland Lescure hat das Übernahmeangebot des Investors Matthieu Pigasse für den Zellstoffhersteller Fibre Excellence scharf kritisiert. Der Minister erklärte im Zusammenhang mit einer Regierungsbefragung in der Nationalversammlung, eine Rettung des Unternehmens dürfe nicht auf Kosten der Beschäftigten politisch instrumentalisiert werden. Staatliche Unterstützung setze nach seiner Darstellung einen belastbaren Unternehmensplan und einen ausreichenden Eigenbeitrag des Erwerbers voraus.Fibre Excellence befindet sich seit Ende April 2026 in einem gerichtlichen Sanierungsverfahren. Das Unternehmen betreibt Werke in Saint-Gaudens im Département Haute-Garonne und in Tarascon im Département Bouches-du-Rhone. Beide Standorte stehen für einen bedeutenden Teil der französischen Zellstoffproduktion. Die wirtschaftliche Zukunft der Werke und zahlreicher Arbeitsplätze hängt...

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23.07.2026 12:00

Chalets am Wasser in der Auvergne rücken als ruhiges Reiseziel in den Fokus

Cros - 23.07.2026: Die Chalets Lacustres de Roudeix in der Gemeinde Cros stehen im Mittelpunkt eines aktuellen Berichts über naturnahen Tourismus in der Auvergne. Die Anlage liegt in einer abgelegenen Landschaft nahe der Grenze zwischen den Départements Puy-de-Dôme und Cantal. Sechs Ferienchalets befinden sich direkt an einem privaten Gewässer und richten sich an Gäste, die Abstand vom Alltag und Aktivitäten in der Natur suchen.Nach Angaben der touristischen Informationsstellen der Region bietet das Areal Unterkünfte auf oder unmittelbar am Wasser. Zum Angebot gehören insbesondere Angelmöglichkeiten sowie Wege für Spaziergänge und Wanderungen in der Umgebung. Die Betreiber werben zudem mit der ruhigen Lage abseits größerer Ferienorte. Der aktuelle Beitrag von franceinfo berichtet, dass die Unterkunft auch Besucher aus dem Ausland anzieht.Die Anlage ist kein klassisches Hotelresort mit umfangreicher Infrastruktur. Gerade diese überschaubare Form des Aufenthalts ist Teil ihres Profils. Gäste wohnen in einzelnen Chalets und nutzen die unmittelbare Nähe zu Wald, Wiesen und Wasser. Damit setzt der Standort auf einen Tourismus, der auf Erholung, Landschaftserlebnis und Freizeit im Freien ausgerichtet ist, statt...

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23.07.2026 11:45

Amine Kessaci spricht über Polizeischutz nach Morddrohungen

Marseille - 23.07.2026: Amine Kessaci hat seine Polizeibewachung mit einer nach seinen Worten konkreten Bedrohung begründet. In der Morgensendung von franceinfo sagte der Marseiller Vizebürgermeister und Aktivist gegen den Drogenhandel, auf ihn sei ein Auftrag mit einer Geldsumme ausgesetzt worden. Er stelle dies nicht als persönliches Gefühl dar, sondern als Erkenntnis aus polizeilichen Informationen.Kessaci sprach in der Sendung gemeinsam mit Bernard Petit, dem früheren Leiter der Pariser Kriminalpolizei am 36, quai des Orfevres. Anlass war die Frage, wie Kommunalpolitiker, Zeugen und engagierte Bürger gegen Einschüchterung durch kriminelle Netzwerke geschützt werden können. Kessaci verlangte dabei nicht nur bewaffnete Begleitung, sondern auch Bedingungen, unter denen Bedrohte weiter wohnen, arbeiten und sich frei bewegen können.Die Worte des 22-Jährigen haben in Marseille besonderes Gewicht. Kessaci wurde nach der Kommunalwahl im März 2026 Mitglied der Stadtspitze. Bekannt wurde er als Gründer der Vereinigung Conscience, die Familien von Opfern der Drogengewalt unterstützt. Seine Familie ist seit Jahren von dieser Gewalt betroffen: Sein Bruder Brahim wurde 2020 getötet, sein jüngerer Bruder Mehdi im November 2025 in Marseille...

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23.07.2026 11:31

Mindestens 5.764 zusätzliche Todesfälle während der Juni-Hitze in Frankreich

Paris - 23.07.2026: Die außergewöhnliche Hitzeperiode vom 17. Juni bis 2. Juli 2026 hat in Frankreich nach einer neuen ersten Bilanz mindestens 5.764 zusätzliche Todesfälle verursacht. Das teilte die nationale Gesundheitsbehörde Santé publique France am 22. Juli mit. In den 92 betroffenen Départements lag die Sterblichkeit aller Ursachen um 36,2 Prozent über dem statistisch erwarteten Wert.Die Behörde registrierte in den untersuchten Zeiträumen 21.674 Todesfälle, gegenüber 15.910 erwarteten Todesfällen. Es handelt sich um die höchste während einer Hitzewelle festgestellte Übersterblichkeit seit 2003, ohne das damalige Ausmaß zu erreichen. Die Zahlen belegen einen zeitlichen Zusammenhang mit der extremen Wärme, weisen jedoch nicht bei jedem einzelnen Todesfall eine...

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23.07.2026 11:15

Roland Lescure verteidigt gezielte Hilfen bei Hitze und Kraftstoffpreisen

Paris - 23.07.2026: Wirtschaftsminister Roland Lescure hat in der Morgensendung "8h30 franceinfo" über Waldbrände, Hitze und steigende Kraftstoffpreise gesprochen. Das Interview bündelte Themen, die für die Regierung längst zusammenhängen: Klimarisiken treffen auf hohe Energiekosten und belasten Haushalte ebenso wie Unternehmen.Lescure, Minister für Wirtschaft, Finanzen sowie industrielle, energetische und digitale Souveränität, stellte die Lage als wirtschaftliche und staatliche Vorsorgeaufgabe dar. Hitzeperioden und Vegetationsbrände beanspruchen Rettungsdienste, Krankenhäuser und Infrastruktur. Sie verschärfen zudem die Wasserknappheit und können Landwirtschaft, Verkehr und Produktion beeinträchtigen. Für Unternehmen entstehen Kosten durch Arbeitsausfälle, erschwerte Logistik und einen höheren Energiebedarf.Nach Angaben der Regierung waren staatliche Dienste während der schweren Hitzephasen im Juni und Juli...

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23.07.2026 11:00

Lescure kündigt Beratung über wirtschaftliche Folgen der Hitzewelle an

Paris - 23.07.2026: Frankreichs Wirtschaftsminister Roland Lescure will nach der Sommerpause eine breite Beratung über die Folgen der jüngsten Hitzewellen für Wirtschaft und Arbeitswelt beginnen. Dabei sollen Unternehmen, Arbeitnehmervertretungen und weitere betroffene Akteure zusammenkommen. Ziel ist es, die tatsächlichen Auswirkungen der extremen Temperaturen zu bewerten und zu prüfen, ob bestehende Schutzregeln angepasst werden müssen.Lescure erklärte am Donnerstag, die Gespräche sollten insbesondere klären, ob gesetzliche Regelungen und Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuchs verändert werden müssten. Im Mittelpunkt stehen damit nicht nur unmittelbare Produktionsausfälle, sondern auch Arbeitsorganisation, Gesundheitsschutz und die Belastung von Beschäftigten in besonders hitzeanfälligen Berufen. Konkrete Gesetzesvorhaben oder ein verbindlicher Zeitplan für die Beratungen wurden zunächst nicht...

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23.07.2026 10:45

Hitzewelle im Juni: 5.764 zusätzliche Todesfälle in Frankreich geschätzt

Paris - 23.07.2026: Die außergewöhnliche Hitzewelle vom 17. Juni bis 2. Juli hat in Frankreich nach einer ersten Schätzung von Santé publique France mindestens 5.764 zusätzliche Todesfälle verursacht. Gegenüber dem statistisch erwarteten Niveau entspricht dies einem Anstieg der Gesamtsterblichkeit um 36,2 Prozent in den betroffenen Zeiträumen und Départements. Die nationale Gesundheitsbehörde veröffentlichte die Zahlen am 22. Juli.Die Bilanz bezieht sich auf 92 Départements und damit auf 98,5 Prozent der Bevölkerung im französischen Mutterland. Dort wurden während der Hitzetage 21.674 Todesfälle registriert, während statistisch 15.910 erwartet worden waren. Mehr als die Hälfte der zusätzlichen Todesfälle, naemlich 56 Prozent, entfiel auf die drei Tage vom 25. bis...

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23.07.2026 10:30

Waldbrand in der Gironde treibt 12.000 Menschen aus Ferienorten

Le Porge - 23.07.2026: Über den Kiefernwäldern nördlich des Bassin d'Arcachon liegt weiter Rauch. Ein Waldbrand, der am Mittwochmittag bei Saumos ausgebrochen war, hat sich über Le Porge in Richtung Lège-Cap-Ferret ausgebreitet. Nach Angaben der Behörden wurden bis Donnerstagmorgen mehr als 2.000 Hektar vom Feuer erfasst. Die Lage gilt weiterhin als ungünstig.Rund 12.000 Menschen mussten ihre Unterkünfte oder Häuser vorsorglich verlassen. Betroffen sind Einwohner der Waldrandlagen ebenso wie Urlauber in einer Region, die im Juli stark besucht ist. In der Nacht ordneten die Behörden zusätzlich die Räumung von sechs Campingplätzen und einer Feriensiedlung im Norden von Cap Ferret an. Allein diese Maßnahme betraf ungefähr 7.000 Menschen.Für viele begann der Tag nicht am Strand, sondern mit einer hastig gepackten Tasche und der Suche nach einem sicheren Schlafplatz. Neun Kommunen, darunter Lège-Cap-Ferret, Lacanau, Le Porge, Biganos, Mios und Bordeaux, richteten Aufnahmeorte ein. Mehr als 2.500 Evakuierte wurden dort nach Behördenangaben untergebracht. Über mögliche Rückkehrzeiten gab es am Vormittag noch keine belastbaren Angaben.Etwa 500 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Sie werden von rund...

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23.07.2026 10:15

RN-Sprecher Jacobelli greift Regierung nach Barbut-Kehrtwende an

Paris - 23.07.2026: Der Sprecher des Rassemblement National (RN), Laurent Jacobelli, hat die Regierung nach dem Verbleib von Umweltministerin Monique Barbut scharf angegriffen. In einem Interview am Donnerstag bezeichnete der Abgeordnete aus dem Département Moselle das Kabinett als unfähig und erklärte, ausser Barbut werde kaum jemand bereit sein, in die Regierung einzutreten. Die Äusserung ist Teil der Oppositionskampagne des RN gegen die Klima- und Krisenpolitik der Exekutive.Auslöser ist ein Konflikt, der sich am Mittwoch, dem 22. Juli, innerhalb weniger Stunden zuspitzte. Barbut hatte Präsident Emmanuel Macron ihren Rücktritt angeboten, nachdem das Parlament ein landwirtschaftliches Eilgesetz verabschiedet hatte. Die Ministerin wandte sich insbesondere gegen Bestimmungen, die...

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23.07.2026 10:03

Der 23. Juli und die Machtfrage

Der 23. Juli verbindet zwei sehr verschiedene Szenen: einen Gerichtssaal in Paris und Kasernen in Kairo. In Frankreich begann 1945 der Prozess gegen Marschall Philippe Petain, dem ehemaligen Chef des Vichy-Regimes. In Aegypten setzten 1952 junge Offiziere eine Bewegung in Gang, die die Monarchie von Koenig Faruk zu Fall brachte. Hier die juristische Abrechnung mit Kollaboration, dort ein militärischer Umsturz im Namen nationaler Erneuerung. Beide Tage kreisen um dieselbe unbequeme Frage: Wer darf nach einer Krise für ein Land sprechen?Am 23. Juli 1945 öffnete sich vor dem Hohen Gerichtshof in Paris das Verfahren gegen Petain. Der Angeklagte war 89 Jahre alt, als Held von Verdun...

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