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08:36 Brand in der Gironde: 42.000 Hektar "verbrannte Fläche" und 220.000 Menschen evakuiert

In der Nacht wurden weitere Gemeinden südöstlich des Beckens von Arcachon oder in der Nähe der Metropole Bordeaux...

Frankreich
08:26 Brand in der Gironde wird "lange zu bekämpfen sein", warnt Innenminister

In einem Interview mit "La Tribune" erklärt Laurent Nuñez: "Solange das Feuer nicht unter Kontrolle ist, wird es...

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07:55 Zehn Jahre später ehrt Frankreich den bei einem Anschlag in Saint-Etienne-du-Rouvray getöteten Pfarrer Hamel

Am Sonntag wird in der Kirche, in der der Priester ums Leben kam, eine Messe gefeiert. Anschließend wird...

Frankreich
07:40 Fecht-Weltmeisterschaften: Russen kehren zurück und dürfen wieder unter Flagge und mit Hymne antreten

Der Internationale Fechtverband hat bei einem Weltwettbewerb erneut die russische Flagge und Hymne zugelassen. Eine Premiere seit Beginn...

Sport
07:37 Brand in der Gironde: Wie lassen sich erneute Brandausbrüche verhindern?

Seit Mittwoch, dem 22. Juli, setzen die Feuerwehrleute alles daran, den schweren Brand in der Gironde unter Kontrolle...

Umwelt
07:36 Gironde: Pflegeheim wegen Ausbreitung der Brände evakuiert

Während die Brände immer mehr Orte in Nouvelle-Aquitaine bedrohen, wurde das Pflegeheim in der Gemeinde Arès (Gironde) evakuiert,...

Gesundheit
07:33 Brand in der Gironde: Armee und A400M unterstützen die Feuerwehr

Am Samstag, dem 25. Juli, wurde das Militärflugzeug A400M erstmals über den schweren Bränden eingesetzt, die die Gironde...

Frankreich
07:25 "Die wunderbaren Morgen": Avril Besson gelingt mit ihrem Spielfilmdebüt ein wohltuender Film

Avril Bessons Langfilm, der beim jüngsten Filmfestival von Cannes 2026 in einer Sondervorführung gezeigt wurde, ist eine spritzige...

Kultur
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16.07.2026 12:45

Schwere Gewitter mit großem Hagel treffen die Ardèche

Aubenas - 16.07.2026: Schwere Gewitter haben am Mittwoch den Süden des französischen Départements Ardèche getroffen und örtlich erhebliche Schäden verursacht. Besonders betroffen waren nach Angaben der Präfektur die Regionen Bas-Vivarais und Coiron. Die Unwetter brachten sehr starken Regen, heftige Windböen, ausgeprägte elektrische Aktivität und außergewöhnlich großen Hagel.Die staatlichen Stellen in der Ardèche erklärten am Abend des 15. Juli, die Hagelkörner hätten an einigen Orten einen Durchmesser von mehr als fünf Zentimetern erreicht. In Aubenas filmten Anwohner den dichten Hagelschlag. Medienberichte schilderten Schäden an Fahrzeugen und Dächern; die Präfektur bestätigte, dass die Einsatzdienste wegen der Gewitterlage mobilisiert wurden.Dem Ereignis war für die Ardèche eine amtliche Warnstufe für starke Gewitter vorausgegangen. Die Wetterlage entwickelte sich am Nachmittag rasch: Über dem südlichen Département bildeten sich besonders kräftige Gewitterzellen. Neben dem Hagel stellten vor allem plötzlich auftretende Starkregen, Wind und Blitzschlag ein Risiko für Verkehr, Gebäude und Personen im Freien dar.Meteo-France ordnet die Gewitter in eine Wetterumstellung nach einer anhaltenden Hitzephase ein. Am Mittwoch lagen die Höchsttemperaturen in Teilen Frankreichs weiterhin deutlich über 35 Grad. In Grospierres in der Ardèche wurden 39,8 Grad gemessen. Die große Hitze und die ausgetrockneten Böden verschärfen zugleich die Folgen von Gewitterregen, weil Wasser lokal rasch abfließen kann.Die nationale Wetterbehörde berichtete am Donnerstag, dass sich die Gewitterlage auf weite Teile des Landes ausgedehnt habe und örtlich weiter kräftige Gewitter möglich seien. Erwartet werden dabei erneut Hagel, starke Böen und hohe Niederschlagsmengen in kurzer Zeit. Für die Ardèche bleibt die...

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16.07.2026 12:30

Sozialleasing für Elektroautos startet mit 50.000 Angeboten

Paris - 16.07.2026: Frankreich hat die dritte Runde seines Sozialleasings für Elektroautos gestartet. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sollen bis zu 50.000 weitere einkommensschwache Haushalte einen Neuwagen zu besonders guenstigen Konditionen langfristig mieten können. Reservierungen sind seit Donnerstag direkt bei teilnehmenden Autohändlern und zugelassenen Vermietern möglich. Das Programm richtet sich vor allem an Berufstaetige, die auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind.Die monatliche Rate darf höchstens 200 Euro inklusive Mehrwertsteuer betragen, eine Anzahlung ist ausgeschlossen. Zudem muss jeder teilnehmende Anbieter mindestens ein Viertel seiner Angebote für weniger als 140 Euro pro Monat bereitstellen. Die staatliche Unterstützung wird nicht an die Mieter ausgezahlt, sondern unmittelbar an die gewerblichen...

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16.07.2026 12:15

Nationalversammlung billigt neue Eilschutzanordnung für gefährdete Kinder

Paris - 16.07.2026: Die französische Nationalversammlung hat in der Nacht zum Donnerstag in erster Lesung eine neue Eilschutzanordnung für gefährdete Kinder gebilligt. Die Regelung ist Teil des Gesetzentwurfs zum Kinderschutz und soll es der Staatsanwaltschaft sowie dem Jugendgericht ermöglichen, bei schwerer und unmittelbarer Gefahr schneller Schutzmaßnahmen anzuordnen. Im Zentrum stehen insbesondere Fälle mutmaßlichen Inzests, sexueller Gewalt und schwerer Misshandlung innerhalb der Familie.Die Maßnahme wird im parlamentarischen Verfahren als Kindersicherungsanordnung bezeichnet. Sie soll die bisherige vorläufige Unterbringungsanordnung ersetzen und deren Wirkung erweitern. Anders als ein allein auf die Unterbringung gerichtetes Instrument kann sie mehrere Schutzvorkehrungen verbinden. Dazu zählen die Trennung des Kindes von einer mutmaßlich gewalttätigen...

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16.07.2026 12:00

Duerre verschärft sich: Wasserbeschränkungen betreffen fast ganz Frankreich

Paris - 16.07.2026: Die Duerre in Frankreich hat sich zur landesweiten Belastungsprobe entwickelt. Nach Angaben von Franceinfo gelten inzwischen in 99 Departements Anordnungen, die den Wasserverbrauch begrenzen. Simon Porcher, Professor an der Universite Paris-Dauphine, warnt deshalb vor einer Verharmlosung der Lage. Wiederkehrende Hitzeperioden und ausbleibende ergiebige Niederschlaege machten eine langfristig andere Wasserpolitik notwendig.Das Umweltministerium hatte bereits am 13. Juli von einer besonders frühen und intensiven Trockenheit gesprochen. Damals waren 97 Departements von Einschraenkungen betroffen, darunter 41 auf der höchsten Krisenstufe. Die inzwischen genannte Zahl von 99 zeigt, wie schnell sich die Lage weiter ausweiten kann. Besonders stark betroffen war nach Ministeriumsangaben die Region Nouvelle-Aquitaine.Die jeweils zustaendigen Praefekten legen die Regeln auf Grundlage der lokalen Lage bei Fluessen, Boeden und Grundwasser fest. Je nach Schweregrad können sie die Bewaesserung in der Landwirtschaft, das Fuellen privater Schwimmbecken, die Autowasche oder das Giessen von Gruenanlagen begrenzen oder untersagen. In besonders angespannten Gebieten soll das verbliebene Wasser vorrangig für die Trinkwasserversorgung und andere unverzichtbare Nutzungen gesichert werden.Porcher verbindet die aktuelle Entwicklung mit einer grundsaetzlichen...

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16.07.2026 11:46

Neue Suchaktion im Fall Jubillar nach Geständnis von Cedric Jubillar

Cagnac-les-Mines - 16.07.2026: Im Fall der seit Dezember 2020 verschwundenen Krankenpflegerin Delphine Aussaguel haben Ermittler im Tarn neue Suchmaßnahmen begonnen. Nach Angaben von Franceinfo konzentrieren sich Gendarmen auf ein Gelände in der Nähe des früheren Wohnhauses des Ehepaars in Cagnac-les-Mines. Cedric Jubillar, der Ehemann der Vermissten, befindet sich demnach vor Ort und begleitet die Einsatzkräfte.Auslöser der erneuten Suche sind schriftliche Erklärungen Cedric Jubillars, über die Anfang Juli berichtet wurde. Darin räumte er nach Medienangaben seine Verantwortung für den Tod seiner Ehefrau ein und erklärte sich bereit, mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Die Suche soll nun prüfen, ob seine Angaben zu einem Fundort führen können. Ein Fund wurde bislang nicht offiziell bekanntgegeben.Delphine Aussaguel verschwand in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 aus ihrem Haus in Cagnac-les-Mines bei Albi. Trotz zahlreicher Ermittlungsmaßnahmen wurde ihr Leichnam bis heute nicht gefunden. Der Fall zählt zu den aufwendigsten und meistbeachteten Kriminalverfahren der vergangenen Jahre in Frankreich. Frühere Suchaktionen umfassten unter anderem Waldstücke, ehemalige Industrieflächen und weitere Orte in der Umgebung.Cedric Jubillar war im...

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16.07.2026 11:30

RN-Abgeordneter Jacobelli ordnet Le Pen, Sterbehilfe und Hitzewelle ein

Paris - 16.07.2026: Laurent Jacobelli, Abgeordneter des Rassemblement National aus dem Departement Moselle, war am Donnerstagmorgen Gast der Sendung "8h30 franceinfo". Das Gespräch setzte drei politisch besonders aktuelle Themen in Beziehung: die Rolle Marine Le Pens im Hinblick auf die Präsidentenwahl 2027, die am Vortag im Parlament beschlossene Neuregelung zur Sterbehilfe sowie die Folgen der anhaltenden außergewöhnlichen Hitze in Frankreich.Die Präsenz eines RN-Sprechers in dieser Debatte fällt in eine Phase, in der Marine Le Pen ihre politische Rückkehr vorbereitet. Ihre persönliche und juristische Lage bleibt für die Strategie des Rassemblement National entscheidend. Innerhalb der Partei steht damit nicht nur die Kandidatenfrage im Mittelpunkt, sondern auch...

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16.07.2026 11:15

FNSEA warnt vor wachsendem Druck auf Frankreichs Landwirtschaft

Paris - 16.07.2026: Die französische Landwirtschaft steht nach Angaben des Bauernverbands FNSEA unter erheblichem Druck durch anhaltende Hitze, Wassermangel und die Gefahr von Vegetationsbränden. Der Verband warnt, dass zahlreiche Betriebe gleichzeitig mit Ernteausfällen, Futterknappheit und angespannten Betriebskosten konfrontiert sind. Besonders betroffen sind Regionen, in denen Böden und Weiden bereits zu Beginn des Sommers außergewöhnlich trocken sind.Ohne ausreichende Niederschläge können Feldkulturen in ihrer Entwicklung gehemmt oder dauerhaft geschädigt werden. In der Tierhaltung verschärft die Trockenheit die Versorgung mit Gras und Futterpflanzen. Landwirte müssen dann Futter zukaufen oder Reserven früher einsetzen als geplant. Das erhöht die Ausgaben und kann die wirtschaftliche Lage von Betrieben mit ohnehin knappen...

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16.07.2026 11:00

Elon Musk stellt sich hinter Marine Le Pen und löst Debatte über Einflussnahme aus

Paris - 16.07.2026: Elon Musk hat seine Unterstützung für Marine Le Pen im französischen Präsidentschaftswahlkampf 2027 erstmals ausdrücklich formuliert. Der Eigentümer der Plattform X schrieb am Mittwoch, dem 15. Juli, die Vorsitzende der Parlamentsfraktion des Rassemblement National sei die letzte Hoffnung Frankreichs. Der Beitrag bezog sich auf Umfragen, in denen Le Pen derzeit vor möglichen Konkurrenten liegt.Die Äußerung eines US-Unternehmers mit weltweiter Reichweite hat in Frankreich umgehend Kritik ausgelöst. Der Abgeordnete Pieyre-Alexandre Anglade aus dem präsidentiellen Lager, der Abgeordnete Antoine Léaument von La France insoumise sowie der frühere EU-Kommissar Thierry Breton werteten Musks Intervention als Einmischung in die nationale politische Debatte. Im Zentrum steht dabei...

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16.07.2026 10:45

Delfraissy würdigt vorsichtigen Ansatz beim Recht auf Sterbehilfe

Paris - 16.07.2026: Der Präsident des französischen Nationalen Ethikkomitees, Jean-François Delfraissy, hat den endgültig vom Parlament verabschiedeten Gesetzesvorschlag zum Recht auf Sterbehilfe als vorsichtigen Versuch gewürdigt, auf die Fragen der Bürger zu antworten. Das Thema kenne weder ein eindeutiges Richtig noch ein eindeutiges Falsch, erklärte der Mediziner. Es bewege sich zwischen dem individuellen Recht, über das Lebensende zu entscheiden, und der gesellschaftlichen Pflicht zur Solidarität mit besonders Schutzbedürftigen.Die Nationalversammlung verabschiedete den Text am Mittwoch, dem 15. Juli, in letzter Lesung mit 291 gegen 241 Stimmen; 29 Abgeordnete enthielten sich. Damit hatte die Assemblée nationale nach mehreren Ablehnungen im Senat das letzte Wort. Die Abstimmung beendet...

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16.07.2026 10:30

Knapp sieben von zehn Mikro-Unternehmern nach fünf Jahren nicht mehr aktiv

Paris - 16.07.2026: Das französische Statistikamt Insee hat die geringe Bestandsdauer von Mikro-Unternehmen erneut in den Mittelpunkt gerückt. Von den im ersten Halbjahr 2018 registrierten Mikro-Unternehmern waren fünf Jahre später nur 28 Prozent weiterhin unter diesem Status aktiv. Damit hatten knapp sieben von zehn ihre Tätigkeit eingestellt, nie aufgenommen oder in wenigen Fällen in eine andere Rechtsform überführt.Die Statistik unterscheidet ausdrücklich zwischen der Anmeldung und dem tatsächlichen Start einer Tätigkeit. Rund 70 Prozent der damals registrierten Personen erzielten innerhalb der ersten zwei Jahre überhaupt Umsatz. Von dieser Gruppe waren nach fünf Jahren 39 Prozent noch als Mikro-Unternehmer aktiv. Die übrigen hatten ihre Aktivität beendet oder seltener den rechtlichen Status gewechselt.Die Zahlen beruhen auf einer Befragung der 2018 gegründeten Unternehmen in den nichtlandwirtschaftlichen Marktsektoren. Sie zeigen zugleich, dass der vereinfachte Zugang zur Selbstständigkeit nicht automatisch eine dauerhafte wirtschaftliche Grundlage schafft. Zum Vergleich: Bei klassischen Einzelunternehmen derselben Gründungskohorte lag die Fünfjahresquote bei 63 Prozent, bei Gesellschaften bei 71 Prozent.Besonders stark unterscheiden sich die Aussichten nach Branchen. Die höchsten Bestandsquoten verzeichnete das Insee...

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16.07.2026 10:15

Frankreich startet dritte Runde des Sozialleasings für Elektroautos

Paris - 16.07.2026: Frankreich hat die dritte Ausgabe seines Sozialleasings für Elektroautos gestartet. Anspruchsberechtigte Haushalte können seit Donnerstag bei zugelassenen Händlern und Leasingunternehmen ein Fahrzeug reservieren, solange Kontingente verfügbar sind. Das Programm soll mindestens 50.000 weiteren Haushalten den Umstieg auf ein batterieelektrisches Neufahrzeug ermöglichen. Die staatliche Finanzierung beträgt 401 Millionen Euro.Das Angebot richtet sich an Volljährige mit Wohnsitz in Frankreich, deren steuerliches Referenzeinkommen je Haushaltsanteil höchstens 16.880 Euro beträgt. Zusätzlich muss das Fahrzeug für den Arbeitsweg oder die berufliche Mobilität benötigt werden. Voraussetzung ist entweder eine Entfernung von mehr als zehn Kilometern zwischen Wohnung und Arbeitsort oder eine beruflich bedingte Fahrleistung von mehr als 8.000...

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16.07.2026 10:00

Gleizes-Familie hofft bei Tebboune-Besuch in Berlin auf deutsche Vermittlung

Berlin - 16.07.2026: Der Staatsbesuch des algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune in Deutschland weckt bei den Angehörigen des französischen Journalisten Christophe Gleizes neue Hoffnung auf eine diplomatische Initiative. Tebboune wird am Donnerstag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit militärischen Ehren empfangen. Vorgesehen ist ein Gespräch der beiden Staatsoberhäupter. Die Familie Gleizes hofft, dass der Fall des seit mehr als einem Jahr in Algerien festgehaltenen Reporters dabei zur Sprache kommt.Christophe Gleizes arbeitet als freier Journalist, unter anderem für die französischen Magazine So Foot und Society. Er war im Mai 2024 nach Algerien gereist, um über den Fußballclub Jeunesse Sportive de Kabylie zu recherchieren. Nach seiner Festnahme durfte er...

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16.07.2026 09:46

Sterbehilfe-Gesetz: Chenu kritisiert Verfassungsprüfung durch Lecornu

Paris - 16.07.2026: Nach der endgültigen Verabschiedung des Gesetzes über ein Recht auf Sterbehilfe in der Nationalversammlung hat Premierminister Sébastien Lecornu eine Prüfung durch den Verfassungsrat angekündigt. Der Rassemblement-National-Abgeordnete Sébastien Chenu kritisierte diesen Schritt am Donnerstag im Fernsehsender France 2 scharf. Er nannte die Anrufung des obersten Verfassungsorgans ein Zeichen politischer Unentschlossenheit.Die Nationalversammlung hatte den Gesetzentwurf am Mittwoch, dem 15. Juli, in letzter Lesung beschlossen. Vorausgegangen war ein langwieriges parlamentarisches Verfahren: Der Senat hatte den Text wiederholt zurückgewiesen, während die Abgeordneten ihn in mehreren Lesungen bestätigten und überarbeiteten. Eine gemeinsame Kommission beider Kammern konnte im Mai keine Einigung erzielen. Damit erhielt die Nationalversammlung verfassungsrechtlich das letzte Wort.Das Gesetz schafft unter eng definierten Voraussetzungen einen Anspruch auf Hilfe zum Sterben. Vorgesehen ist er für volljährige, entscheidungsfähige Menschen mit einer schweren und unheilbaren Erkrankung, deren Leiden nicht gelindert werden kann und deren gesundheitlicher Zustand als fortgeschritten oder unumkehrbar gilt. Das Verfahren soll medizinisch geprüft, dokumentiert und zeitlich abgesichert werden. Parallel dazu wurde bereits im Mai ein Gesetz zum flächendeckenderen Zugang zu Palliativversorgung verabschiedet.Lecornu begründet die Vorlage beim Verfassungsrat nicht mit einer grundsätzlichen Absage an das Gesetz. Nach Angaben aus dem Umfeld der Regierung sollen die Richter vor allem einzelne Sicherungen des Verfahrens bewerten. Dazu gehören das Verhältnis zwischen der Gewissensfreiheit von medizinischem Personal und Einrichtungen, die Sterbehilfe ablehnen, sowie die rechtliche Ausgestaltung des Zugangs zu der neuen Leistung.Chenu, Vizepräsident der Nationalversammlung und Abgeordneter des Rassemblement National, wandte sich gegen diese Haltung. Seine...

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16.07.2026 09:30

Nach Fall Lyhanna: Fast 1.000 Akten zu sexualisierter Gewalt an Minderjährigen haben Vorrang

Paris - 16.07.2026: Fast sieben Wochen nach dem Tod der elfjährigen Lyhanna im südfranzösischen Gers legt die französische Justiz eine erste Bilanz ihrer groß angelegten Aktenprüfung vor. Nach Angaben von Justizminister Gérald Darmanin wurden 69.626 Straf- und Ermittlungsakten neu bewertet. Zusätzlich seien rund 15.000 weitere Anzeigen erfasst worden, die während der Überprüfung hinzugekommen seien.Im Zentrum stehen Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige. Die Generalstaatsanwaltschaften und Ermittlungsdienste sollten jene Verfahren herausfiltern, bei denen ein besonders dringender Handlungsbedarf bestehen könnte: etwa weil Beschuldigte erneut auffällig geworden sein könnten, weil Ermittlungen lange nicht vorankamen oder weil mögliche Opfer weiterhin Schutz benötigen. Das Ministerium hatte die Überprüfung Anfang Juni angeordnet...

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16.07.2026 09:15

Bildungsminister verteidigt Schulwechsel bei Drohungen durch Eltern

Paris - 16.07.2026: Frankreichs Bildungsminister Edouard Geffray hat ein geplantes Dekret verteidigt, das den Schulwechsel eines Kindes ermöglichen soll, wenn ein Elternteil den regulären Betrieb einer Schule schwer beeinträchtigt. Anlass sind insbesondere Bedrohungen und Einschüchterungen gegen Lehrkräfte oder Schulleitungen. Geffray stellte am Donnerstag klar, die Regelung richte sich nicht gegen das Kind, sondern solle Beschäftigte der Schulen schützen und den Unterrichtsbetrieb sichern.Nach dem bislang bekannten Entwurf könnten die Schulbehörden eine neue Zuweisung verfügen, wenn das Verhalten eines Elternteils das normale Funktionieren der Einrichtung erheblich gefährdet. Damit würde nicht eine disziplinarische Verfehlung des Schülers sanktioniert. Der Staat reagiert vielmehr auf Konflikte, die von Erwachsenen ausgehen, deren...

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16.07.2026 09:00

Richtergewerkschaft kritisiert Bilanz zur Prüfung von Missbrauchsanzeigen

Paris - 16.07.2026: Die Bilanz klingt zunächst nach einer großen Aufräumaktion: Frankreichs Justiz hat nach Angaben von Justizminister Gérald Darmanin fast 85.000 Anzeigen und Verfahren zu Sexualstraftaten gegen Minderjährige erneut gesichtet. 970 Akten seien dabei als vorrangig eingestuft worden. Doch aus der Richterschaft kommt am Donnerstag scharfer Widerspruch gegen die politische Darstellung dieses Kraftakts.Aurélien Martini, stellvertretender Generalsekretär der Union syndicale des magistrats, sagte im Sender France Inter, mit der Aktion sei das grundlegende Problem nicht gelöst. Seine Warnung richtet sich gegen einen Eindruck, der in der Öffentlichkeit entstehen könnte: Eine erneute Sichtung von Akten bedeute noch keine abgeschlossenen Ermittlungen, keine gerichtliche Aufarbeitung und erst recht keine Sicherheit für betroffene Kinder.Nach Darstellung Martinis konnten die von Darmanin genannten Zahlen nur erreicht werden, weil andere Aufgaben zurückgestellt worden seien. Das ist ein schwerer Vorwurf, der auf den Alltag in Staatsanwaltschaften und Gerichten zielt. Dort müssen neben Fällen sexualisierter Gewalt unter anderem Gewaltdelikte, Familienverfahren und laufende Ermittlungen bearbeitet werden. Die Gewerkschaft verlangt deshalb, die Folgen der Sonderaktion offen zu benennen.Auslöser der landesweiten Überprüfung...

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16.07.2026 08:45

David Amiel fordert für 2027 einen Haushalt zur Sicherung der Republik

Paris - 16.07.2026: Frankreichs Minister für staatliches Handeln und öffentliche Finanzen, David Amiel, hat den geplanten Haushalt für 2027 als "Haushalt zur Sicherung der Republik" bezeichnet. In einem Radiointerview am Donnerstag begründete er diese Formel mit der Notwendigkeit, die öffentlichen Finanzen zu stabilisieren und zugleich die staatliche Handlungsfähigkeit zu bewahren. Im Herbst sollen die Regierungsvorlagen für den Staatshaushalt und die Sozialversicherung der Nationalversammlung zugeleitet werden.Die Wortwahl verweist auf die politische Dimension der bevorstehenden Haushaltsberatungen. Es geht nicht allein um die Einhaltung finanzpolitischer Kennziffern, sondern um die Finanzierung zentraler staatlicher Aufgaben unter Bedingungen eines hohen Defizits und steigender Schuldenlast. Amiel verbindet damit erkennbar den Anspruch, Sparzwänge nicht als rein technische Übung darzustellen, sondern als Voraussetzung für die Dauerhaftigkeit öffentlicher Leistungen und Institutionen.Die Regierung hat die Vorbereitung des Finanzgesetzes 2027 in den vergangenen Wochen intensiviert. Das Wirtschafts- und Finanzministerium beauftragte vier unabhängige Ökonomen, Entwicklungspfade für die öffentlichen Finanzen bis 2030 zu untersuchen und Szenarien für eine Konsolidierung bereits ab 2027 vorzulegen. Die am 15. Juli veröffentlichten Schlussfolgerungen sollen die politische Debatte über...

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16.07.2026 08:31

Macron besucht Einsatzkräfte nach Waldbränden bei Fontainebleau

Fontainebleau - 16.07.2026: Präsident Emmanuel Macron will am Donnerstagvormittag die Einsatzkräfte im Brandgebiet des Waldes von Fontainebleau treffen. Nach Angaben des Élysée soll der Staatschef Feuerwehrleuten, Sicherheitskräften und weiteren Helfern für ihren Einsatz danken. Zugleich will er die volle Unterstützung des Staates angesichts einer besonders intensiven Waldbrandsaison bekräftigen.Die Brände hatten am Sonntag, dem 12. Juli, im Bereich Noisy-sur-École begonnen; ein weiterer Brandherd entstand am folgenden Tag nahe der Faisanderie bei Fontainebleau. Zusammen wurden nach Angaben der Behörden rund 2000 Hektar des Waldmassivs in Seine-et-Marne vom Feuer erfasst. Damit ist ein erheblicher Teil eines für die Region Paris ökologisch und gesellschaftlich bedeutenden Waldgebietes beschädigt.Die Feuer sind...

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16.07.2026 08:15

Macron besucht Einsatzkräfte nach Großbrand im Wald von Fontainebleau

Fontainebleau - 16.07.2026: Präsident Emmanuel Macron wird am Donnerstagmorgen im Waldgebiet von Fontainebleau erwartet, um den bei den jüngsten Großbränden eingesetzten Kräften zu danken. Nach Angaben der Behörden bleiben rund 950 Feuerwehrleute mit Luftunterstützung im Einsatz. Die Flammen breiten sich nicht mehr aus, doch die betroffenen Flächen gelten wegen möglicher Glutnester und erneuter Aufflammungen weiterhin als gefährdet.Seit Sonntag, dem 12. Juli, wurden im Massiv von Fontainebleau südöstlich von Paris zwei größere Brandherde registriert. Sie haben nach übereinstimmenden Angaben der Einsatzleitung und der Präfektur insgesamt etwa 2000 Hektar Vegetation erfasst. Der Schwerpunkt des ersten Feuers lag zwischen Le Vaudoue und Noisy-sur-Ecole; ein zweiter Brand brach am...

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16.07.2026 08:00

RTVE entschuldigt sich nach Streit im Live-Fernsehen bei Marta Gomez Montero

Madrid - 16.07.2026: Der Streit um den emotionalen Abgang der Journalistin Marta Gomez Montero aus der RTVE-Sendung "Malas Lenguas" wirkt in Spanien weiter nach. Die Kommentatorin hatte am Samstag, 11. Juli, das Studio der Abendausgabe auf La 2 während einer laufenden Debatte unter Traenen verlassen. Sie sagte, sie fuehle sich von Moderator Jesus Cintora gedemuetigt und habe diese Situation nach eigener Darstellung bereits lange ertragen.Ausloeser der Sendung war eine Diskussion über Aussagen des Vorsitzenden der konservativen Partido Popular, Alberto Nunez Feijoo, zu Fehlzeiten und Krankschreibungen im Arbeitsleben. Als Cintora Gomez Montero das Wort erteilte, lehnte sie eine Stellungnahme ab und erhob gegen ihn den Vorwurf...

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16.07.2026 07:45

In Savoie getöteter Feuerwehrmann posthum zum Ritter der Ehrenlegion ernannt

Le Planay - 16.07.2026: Der freiwillige Feuerwehrmann Baptiste Gerfaud-Valentin wird nach seinem Tod im Einsatz posthum zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Der 22-Jährige war am Mittwoch, 8. Juli 2026, bei der Bekämpfung eines Vegetationsbrandes in der Gemeinde Le Planay im Département Savoie tödlich verunglückt. Die Auszeichnung würdigt seinen Einsatz für den Schutz der Bevölkerung und der Naturflächen in einem besonders schwer zugänglichen Berggebiet.Gerfaud-Valentin gehörte dem Départementalen Feuerwehr- und Rettungsdienst der Savoie an und war dem Feuerwehrzentrum Albertville zugeordnet. Nach Angaben der zuständigen Stellen war er während eines nächtlichen Einsatzes an einem Brand an den Hängen von La Tour du Merle beteiligt. In dem steilen Gelände...

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16.07.2026 07:31

Sterbehilfe-Gesetz soll frühestens Anfang 2027 praktisch gelten

Paris - 16.07.2026: Der endgültige Parlamentsbeschluss zum Recht auf Sterbehilfe bedeutet für schwerkranke Menschen in Frankreich noch keinen unmittelbaren Zugang zu dem neuen Verfahren. Die Nationalversammlung verabschiedete den Text am 15. Juli 2026 in letzter Lesung. Eine praktische Anwendung wird nach derzeitigem Planungsstand frühestens zu Beginn des Jahres 2027 erwartet, weil mehrere rechtliche und medizinische Schritte noch ausstehen.Zunächst hat Premierminister Sébastien Lecornu angekündigt, den Verfassungsrat mit Teilen des Gesetzes zu befassen. Dabei geht es insbesondere um die Frist, innerhalb der eine betroffene Person ihre Entscheidung zurücknehmen kann, um den Schutz volljähriger Personen unter rechtlicher Betreuung sowie um die Gewissensfreiheit von Beschäftigten im Gesundheitswesen. Erst nach einer Entscheidung des Verfassungsrats kann das Gesetz verkündet werden.Danach muss die Regierung mehrere Ausführungsbestimmungen erlassen. Sie sollen den konkreten Ablauf der Anträge und die Aufgaben der beteiligten Fachkräfte festlegen. Im parlamentarischen Verfahren war vorgesehen, dass ein Dekret nach Stellungnahme des Staatsrats wichtige Verfahrensfragen präzisiert. Auch weitere Verwaltungsakte werden benötigt, damit die Regelung landesweit einheitlich umgesetzt werden kann.Eine zentrale Rolle erhält die Hohe Gesundheitsbehörde HAS. Das...

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16.07.2026 07:15

Freiwilliger Feuerwehrmann nach Waldbränden bei Fontainebleau in Untersuchungshaft

Fontainebleau - 16.07.2026: Nach den schweren Waldbränden in der Region Fontainebleau ist ein 18-jähriger freiwilliger Feuerwehrmann angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden. Das bestätigte die Staatsanwältin von Fontainebleau am Mittwochabend, dem 15. Juli. Der junge Mann steht im Verdacht, am Montag einen der Brandherde verursacht zu haben. Die Ermittlungen zu weiteren Feuerausbrüchen in der Gegend dauern an.Ein zweiter 18-Jähriger, ein Student ohne Verbindung zu dem Feuerwehrmann, wurde ebenfalls einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte er während der Polizeigewahrsamnahme seine Beteiligung an einem anderen Brandherd eingeräumt. Er soll eine Zigarette weggeworfen und dadurch ein Feuer ausgelöst haben. Für beide Beschuldigten hatte die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft...

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16.07.2026 07:00

Recherche beschreibt Überwachungsapparat gegen Kritiker in Marokko

Rabat - 16.07.2026: Ein Telefon auf dem Tisch, ein vertrauliches Gespräch, eine Nachricht an die falsche Adresse: Solche alltäglichen Momente können für Betroffene digitaler Überwachung ihr Gewicht verlieren. Eine am Donnerstag veröffentlichte gemeinsame Recherche von Forbidden Stories und der Investigativredaktion von Radio France beschreibt nun, wie ein Überwachungsapparat in Marokko gegen kritische Stimmen eingesetzt worden sein soll.Nach Darstellung der Recherche richtet sich die Beobachtung gegen Journalisten, politische Oppositionelle und Verteidiger von Menschenrechten. Die Veröffentlichung will die Abläufe hinter dieser Praxis sichtbar machen: nicht nur einzelne Angriffe oder Verdachtsmomente, sondern die Struktur eines Systems, das Informationen über Menschen sammeln und deren Kommunikation kontrollieren kann.Die Vorwürfe treffen...

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