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Aktuelle Meldungen
Newsticker
09:51 Zugverkehr eingestellt, A69 teilweise gesperrt... Verkehr durch Brände in der Gironde beeinträchtigt

Der Zugverkehr südlich von Bordeaux ist am Sonntag bis auf Weiteres eingestellt. Zudem ist die Autobahn zwischen Bordeaux...

Frankreich
09:50 Brand in der Gironde: 42.000 Hektar "verbrannte Fläche" und 220.000 Menschen evakuiert

In der Nacht wurden weitere Gemeinden südöstlich des Beckens von Arcachon oder in der Nähe der Metropole Bordeaux...

Frankreich
09:40 Zehn Jahre nach der Ermordung von Pater Hamel darf man nicht in der Vergangenheit verharren, sagt der Bürgermeister von Saint-Etienne-du-Rouvray

In Saint-Etienne-du-Rouvray nahe Rouen findet eine Zeremonie statt, unter anderem in Anwesenheit von Premierminister Sebastien Lecornu und dem...

Justiz
09:30 Marvel kündigt beim Comic-Con dritten Teil von "Black Panther" an

Der britische Schauspieler David Jonsson wird die Hauptrolle in dem Film übernehmen, dessen Kinostart für den 15. Dezember...

Kultur
09:04 Russland hat Nordkorea um 30.000 zusätzliche Soldaten gebeten, sagt Wolodymyr Selenskyj

Die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten erfolgen wenige Tage nach einem Besuch der nordkoreanischen Außenministerin Choe Son Hui in...

International
08:48 In der Gironde werden "Monate des Kampfes vergehen, bevor das Feuer für gelöscht erklärt werden kann", warnt der Nationale Verband der Feuerwehrleute Frankreichs

Während sich das Feuer mit rasanter Geschwindigkeit ausbreitet, rechnet Éric Brocardi bereits damit, dass es Monate dauern wird,...

Frankreich
08:26 Brand in der Gironde wird "lange zu bekämpfen sein", warnt Innenminister

In einem Interview mit "La Tribune" erklärt Laurent Nuñez: "Solange das Feuer nicht unter Kontrolle ist, wird es...

Politik
07:55 Zehn Jahre später ehrt Frankreich den bei einem Anschlag in Saint-Etienne-du-Rouvray getöteten Pfarrer Hamel

Am Sonntag wird in der Kirche, in der der Priester ums Leben kam, eine Messe gefeiert. Anschließend wird...

Frankreich
Neueste Artikel
16.07.2026 02:01

Pfadfinder-Betreuer im Doubs wegen sexueller Übergriffe auf drei Kinder angeklagt

Besançon - 15.07.2026: Ein Betreuer aus dem Pfadfinderumfeld ist im Département Doubs wegen sexueller Übergriffe gegen drei Kinder unter 15 Jahren formell beschuldigt worden. Nach Informationen von Franceinfo wurde der Mann einem Untersuchungsrichter vorgeführt und anschließend unter gerichtliche Untersuchung gestellt. Die Ermittlungen betreffen mutmaßliche Taten zum Nachteil von drei Minderjährigen.Der Beschuldigte habe die ihm vorgeworfenen Handlungen nach Angaben des Senders eingeräumt. Zudem habe er erklärt, therapeutische oder medizinische Hilfe in Anspruch nehmen zu wollen. Über sein Alter, den genauen Ort der mutmaßlichen Taten, den Zeitraum sowie die Zugehörigkeit zu einer konkreten Pfadfinderorganisation wurden zunächst keine näheren Angaben veröffentlicht.Nach den vorliegenden Informationen war der Mann bislang nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Dieser Umstand ändert nichts am laufenden Verfahren und an der Schwere der Vorwürfe. Die formelle Beschuldigung durch einen Untersuchungsrichter bedeutet nicht, dass bereits eine Verurteilung erfolgt ist. Über eine mögliche strafrechtliche Verantwortung entscheidet erst ein Gericht nach Abschluss der Ermittlungen.In Frankreich werden Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige besonders streng verfolgt, wenn eine Vertrauens- oder Betreuungsbeziehung zwischen beschuldigter Person und Kindern bestanden haben könnte. Die Justiz prüft in solchen Verfahren insbesondere Aussagen der Betroffenen, mögliche weitere Zeugenaussagen, Kommunikationsdaten und alle weiteren verfügbaren Beweismittel. Der Schutz der Identität minderjähriger Betroffener hat dabei Vorrang.Die Behörden im Doubs überwachen und begleiten Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche außerhalb des Elternhauses betreut werden. Dazu zählen auch organisierte Freizeitangebote und Pfadfindergruppen. Für solche Angebote gelten Vorgaben des französischen Sozial- und Familienrechts, die den Schutz Minderjähriger, die...

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16.07.2026 01:46

Acht Kassationsbeschwerden im Verfahren um FN-Europaassistenten

Paris - 15.07.2026: Im Verfahren um mutmasslich zweckwidrig finanzierte Assistenten früherer Europaabgeordneter des Front National sind bislang acht Kassationsbeschwerden eingelegt worden. Zu den Beschwerdeführern zählen Marine Le Pen, die Fraktionsvorsitzende des Rassemblement National in der Nationalversammlung, sowie Julien Odoul, Abgeordneter des Departements Yonne und Sprecher der Partei. Damit verlagert sich ein Teil des Verfahrens nach dem Berufungsurteil erneut auf die höchste französische Instanz in Strafsachen.Die Berufungskammer des Pariser Appellationsgerichts hatte am 7. Juli zwölf Angeklagte, die gegen das erstinstanzliche Urteil vorgegangen waren, für schuldig befunden. Nach Darstellung des Gerichts bestand ein System, mit dem das Europäische Parlament die Vergütung parlamentarischer Mitarbeiter übernahm, obwohl diese Tätigkeiten...

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16.07.2026 01:31

Nationalversammlung billigt Sicherheitsgesetz RIPOST mit breiter Mehrheit

Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung hat den Gesetzentwurf RIPOST zur inneren Sicherheit in erster Lesung mit 366 gegen 182 Stimmen angenommen. Das Vorhaben war zuvor bereits vom Senat gebilligt worden. Nun soll ein Vermittlungsausschuss aus Abgeordneten und Senatoren eine gemeinsame Fassung erarbeiten. Erst danach kann das Gesetz endgültig verabschiedet werden.RIPOST ist ein Akronym für unmittelbare Antworten auf Phänomene, welche die öffentliche Ordnung, Sicherheit und Ruhe der Bevölkerung beeinträchtigen. Innenminister Laurent Nuñez bündelt darin 33 Artikel, die sehr unterschiedliche Deliktsfelder betreffen. Im Zentrum stehen eine raschere und härtere Ahndung von Verstössen, die Polizei, Justiz und Verwaltungsbehörden nach Darstellung der Regierung im Alltag stark beanspruchen.Zu den wichtigsten...

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16.07.2026 01:15

Großbrand in Fontainebleau trifft rund zehn Prozent des Waldes

Fontainebleau - 15.07.2026: Die beiden schweren Waldbrände im Massiv von Fontainebleau haben nach jüngsten Angaben insgesamt rund 2.050 Hektar Vegetation erfasst. Damit ist annähernd ein Zehntel des etwa 22.000 Hektar großen Staatswaldes betroffen. Die Brände waren am 12. und 13. Juli in unterschiedlichen Bereichen des Massivs ausgebrochen. Am Dienstagabend galten beide Feuer als unter Kontrolle gebracht, vollständig gelöscht waren sie jedoch noch nicht.Der größere Brand hatte sich nahe der Autobahn A6 bei Noisy-sur-Ecole entwickelt, ein weiterer entstand im Bereich der Faisanderie bei Fontainebleau. Mehr als 800 Feuerwehrleute standen zeitweise im Einsatz. Polizei und Gendarmerie sicherten Zufahrten, unterstützten Evakuierungen und hielten Teile des Waldgebietes für die Löscharbeiten und die anschließende Kontrolle gesperrt.Die ökologische Bilanz wird erst nach einer detaillierten Bestandsaufnahme möglich sein. Besonders schwer wiegt, dass das Waldgebiet von Fontainebleau eine außergewöhnlich hohe Vielfalt an Lebensräumen aufweist. Es umfasst alte Laubwaldbestände, Kiefernflächen, Heidebereiche, Felsformationen und Feuchtgebiete. Mehrere biologische Schutzreservate dienen als Rückzugsräume für seltene Pflanzen und Tiere und werden vom Office national des forêts betreut.Das Feuer zerstört nicht nur Bäume und...

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16.07.2026 01:00

Filmdebatte um de Gaulle: Was an den US-Plaenen für Frankreich 1944 belegt ist

Paris - 15.07.2026: Der zweite Teil des Kinofilms "La Bataille de Gaulle" hat eine historische Debatte neu belebt: Wollten die Vereinigten Staaten Frankreich bei der Befreiung 1944 unter direkte Militaerverwaltung stellen und das Land sogar territorial schwaechen? Die Antwort der Forschung ist differenziert. Belegt sind weitreichende amerikanische Gedankenspiele und ein tiefer Konflikt mit Charles de Gaulle. Ein beschlossener Plan zur Zerschlagung Frankreichs ist dagegen nicht nachweisbar.Im Zentrum steht das Konzept einer alliierten Militaerverwaltung für befreite Gebiete, bekannt unter der Abkuerzung AMGOT. Die US-Regierung bereitete für den Fall eines Zusammenbruchs der staatlichen Ordnung in Frankreich Verwaltungsstrukturen vor. Dazu gehoerten unter anderem vorbereitete Banknoten. De Gaulle sah darin eine Bedrohung der französischen Souveraenitaet und widersetzte sich dem Vorhaben entschlossen.Franklin D. Roosevelt misstraute dem General erheblich. Der US-Präsident bezweifelte dessen demokratische Legitimation und wollte verhindern, dass de Gaulle ohne Zustimmung der grossen Alliierten die politische Fuehrung übernahm. Diese Haltung bedeutete jedoch nicht automatisch, dass Washington Frankreich dauerhaft wie ein besiegtes Feindland regieren wollte. Historiker unterscheiden deshalb zwischen militaerischer Vorsorge, politischem Druck und einem...

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16.07.2026 00:48

Italien bereitet sich auf neue Hitzespitze mit 15 Städten in höchster Warnstufe vor

Rom - 15.07.2026: Italien erlebt zur Wochenmitte eine weitere Verschärfung der Hitzewelle. Für Donnerstag, den 16. Juli, werden in 15 größeren Städten besonders gefährliche Hitzebedingungen erwartet. Nach Angaben italienischer Medien auf Grundlage des Gesundheitsministeriums kann das Thermometer in mehreren Regionen die Marke von 40 Grad erreichen oder überschreiten. Betroffen sind vor allem Städte im Zentrum, Norden und Süden des Landes.Bereits am Mittwoch galt für Bologna, Brescia, Florenz, Frosinone, Perugia, Rom und Turin die höchste Stufe des italienischen Gesundheitswarnsystems. Für Donnerstag sollen unter anderem Cagliari, Campobasso, Genua, Latina, Palermo, Pescara, Rieti und Viterbo hinzukommen. Die Einstufung bedeutet, dass die Wetterlage nicht nur für besonders gefährdete Personen,...

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16.07.2026 00:30

Nationalversammlung beschließt Recht auf Hilfe beim Sterben

Paris - 15.07.2026: Die französische Nationalversammlung hat den Gesetzentwurf über ein Recht auf Hilfe beim Sterben in der Schlussabstimmung angenommen. Damit erhielt ein seit Jahren umstrittenes Reformvorhaben die parlamentarische Billigung, nachdem der Senat den Text zuvor verworfen hatte. Rechtskräftig ist die Neuregelung damit noch nicht: Sie muss zunächst verkündet und im Amtsblatt veröffentlicht werden.Jonathan Denis, Präsident der Vereinigung für das Recht auf würdiges Sterben, sprach nach der Abstimmung von einem historischen Tag. Seine Organisation sieht in dem Beschluss eine Antwort für schwerkranke Menschen, deren Leiden durch die verfügbaren Therapien nicht mehr ausreichend gelindert werden kann. Die politische und medizinethische Auseinandersetzung über Reichweite, Sicherungen und Folgen...

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16.07.2026 00:15

Wassermangel setzt den Wohnungsbau im Var unter Vorbehalt

Fayence - 15.07.2026: Die erneut angespannte Wassersituation im Département Var rückt einen seit 2023 eingeschlagenen Kurs im Pays de Fayence wieder in den Mittelpunkt: Neun Gemeinden hatten damals beschlossen, neue Wohnbauvorhaben nur noch unter strengen Voraussetzungen zuzulassen. Hintergrund war die Sorge, dass die vorhandenen Trinkwasserressourcen den zusätzlichen Bedarf nicht mehr zuverlässig decken könnten.Der Präfekt des Var stellte das gesamte Département mit Wirkung vom 1. Juli 2026 unter eine Vorwarnstufe wegen Trockenheit. Damit gelten noch keine umfassenden Verbote, doch Behörden und Gemeinden sollen Verbrauch und Entwicklung der Ressourcen besonders aufmerksam verfolgen. Die interkommunale Gemeinschaft Pays de Fayence verweist zugleich auf Investitionen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung, zur...

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16.07.2026 00:00

Yucatán: Maya-Erbe und Natur unter wachsendem Besucherdruck

Chichén Itzá - 16.07.2026: Die Halbinsel Yucatán im Südosten Mexikos steht erneut im Mittelpunkt einer aktuellen Reportage über Maya-Kultur, regionale Küche und empfindliche Ökosysteme. Der Beitrag verweist auf die Anziehungskraft einer Region, in der weltbekannte archäologische Stätten, karibische Küsten und traditionelle Gemeinden dicht beieinanderliegen. Zugleich wird deutlich, dass die Bewahrung dieser Räume eine dauerhafte Aufgabe bleibt.Zu den bekanntesten Orten zählt Chichén Itzá im Bundesstaat Yucatán. Die präkolumbische Stadt gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse der Maya-Zivilisation und zieht Besucher aus aller Welt an. Das mexikanische Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte, INAH, betont derzeit die Notwendigkeit eines geordneten Besuchermanagements. Ende Mai wurde die Anlage nach...

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15.07.2026 23:46

US-Streitkräfte planen jährliche Tests auf Testosteronmangel

Washington - 15.07.2026: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat ein jährliches Vorsorgeprogramm zur Erkennung eines Testosteronmangels bei Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte angekündigt. Soldatinnen und Soldaten ab 30 Jahren sollen im Rahmen ihrer regulären medizinischen Untersuchung getestet werden. Jüngere Militärangehörige können sich freiwillig untersuchen lassen. Eine mögliche Testosteronersatztherapie soll nach Hegseths Angaben ebenfalls freiwillig bleiben.Die Maßnahme begründet der Minister mit Einsatzbereitschaft, Widerstandsfähigkeit und langfristiger Gesundheit. Mit zunehmendem Alter sinke der Testosteronspiegel bei Männern häufig. Das Pentagon ließ jedoch zentrale Fragen offen: Es erklärte nicht, nach welchen medizinischen Kriterien ein Mangel festgestellt wird, welche wissenschaftliche Grundlage das Programm hat und ob es auch Untersuchungen oder Behandlungen für weibliche Militärangehörige geben wird.Hegseths Ankündigung fügt sich in eine Reihe von Änderungen ein, mit denen seine Behörde körperliche Anforderungen im Militär verschärft hat. Für bestimmte Kampfverwendungen gelten bereits geschlechtsneutrale, an männlichen Maßstäben ausgerichtete Fitnessvorgaben. Die US-Armee führte zudem im April 2026 einen zusätzlichen Combat Field Test für 24 besonders kampfnahe Tätigkeiten ein. Dieser Test ergänzt den allgemeinen jährlichen Fitnessnachweis, ersetzt ihn aber nicht.Medizinische Leitlinien empfehlen keine pauschale...

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15.07.2026 23:30

Nationalversammlung beschließt Recht auf Hilfe beim Sterben endgültig

Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung hat die Vorlage zum Recht auf Hilfe beim Sterben in letzter Lesung mit 291 gegen 241 Stimmen endgültig angenommen. Damit erhält Frankreich erstmals einen gesetzlichen Rahmen, der unter eng definierten Voraussetzungen sowohl den assistierten Suizid als auch die Verabreichung einer tödlichen Substanz durch medizinisches Personal ermöglicht. Olivier Falorni, der frühere Abgeordnete und Urheber der Initiative, sprach von einem bedeutenden Tag für die Franzosen.Die Entscheidung im Palais Bourbon beendet ein langes und mehrfach unterbrochenes Gesetzgebungsverfahren. Das ursprüngliche Regierungsprojekt zur Regelung des Lebensendes war 2024 nach der Auflösung der Nationalversammlung nicht weiterbehandelt worden. Falorni brachte den Entwurf im März 2025 erneut als...

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15.07.2026 23:15

Waldbrand nahe Armstrong legt Bahnverkehr im Norden Ontarios lahm

Armstrong - 15.07.2026: Nahe der Ortschaft Armstrong im Nordwesten der kanadischen Provinz Ontario ist ein Zug von Canadian National in die unmittelbare Naehe eines schweren Waldbrands geraten. Bilder aus dem Fuehrerstand zeigen Flammen entlang der Strecke und dichten Rauch. Nach Angaben des Bahnunternehmens wurden alle Mitarbeitenden aus dem betroffenen Gebiet in Sicherheit gebracht. Der Bahnverkehr bei Armstrong wurde vorsorglich ausgesetzt.Der Vorfall ereignete sich in einer angespannten Lage für die gesamte Region. Die Provinz reagierte am 15. Juli auf zahlreiche aktive Vegetationsbraende im Norden Ontarios. Die Ontario Provincial Police bestätigte Evakuierungsanordnungen für Armstrong sowie für mehrere indigene Gemeinden, darunter Collins First Nation, Whitesand First Nation, Lac...

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15.07.2026 23:03

Neun Beschuldigte nach mutmaßlichem Waffenhandel zwischen Oise und Schweiz angeklagt

Beauvais - 15.07.2026: Der Verdacht richtet sich gegen ein Netzwerk, das sich nach Angaben der Ermittler in der Schweiz mit Waffen versorgt und sie in Frankreich weiterverbreitet haben soll. Neun Menschen, unter ihnen ein Polizeibeamter, wurden Ende Juni in einem Verfahren wegen mutmaßlichen Handels mit Kriegswaffen angeklagt. Acht von ihnen befinden sich in Untersuchungshaft.Die Ermittlungen hatten im April bei der Staatsanwaltschaft Beauvais begonnen. Inzwischen führt die Staatsanwaltschaft Lille das Verfahren. Nach den bislang bekannt gewordenen Angaben sehen die Ermittler Anhaltspunkte für eine organisierte Struktur zur Herstellung und zum Verkauf von Kriegswaffen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten soll in der Region Paris gelegen haben, die Verbindungen reichten jedoch in die Schweiz.Bei einem Zugriff am 23. Juni nahmen französische Polizeikräfte zwölf Personen fest, zehn in Frankreich und zwei in der Schweiz. An der Operation waren Polizeidienststellen aus drei französischen Departements beteiligt; auch Schweizer Behörden und Europol wirkten mit. Drei Tage später wurden neun Beschuldigte einem Ermittlungsrichter vorgeführt und formell angeklagt.Ihnen werden unter anderem unerlaubter Besitz, Herstellung und Handel mit Kriegsgerät, Waffen, Munition und wesentlichen Waffenteilen der Kategorien A und B in organisierter Form vorgeworfen. Hinzu kommt der Verdacht der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung. Diese Vorwürfe sind der Gegenstand des laufenden Verfahrens; über Schuld oder Unschuld entscheidet allein ein Gericht.Unter den Beschuldigten ist nach Angaben der Ermittlungsbehörden auch ein Polizeibeamter. Ihm wird vorgeworfen, das mutmaßliche Netzwerk durch Abfragen geschützter Akten unterstützt zu haben. Gegen ihn und den als mutmaßlichen Kopf der Gruppe geführten...

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15.07.2026 22:45

Nach zwei tödlichen ICE-Einsätzen wächst der Protest in den USA

Biddeford - 15.07.2026: An der Kreuzung von Pool und Hill Street in der Küstenstadt Biddeford erinnern Blumen und Kerzen an Johan Sebastián Durán Guerrero. Der 26-jährige Kolumbianer wurde am Montagmorgen bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE von einem Beamten erschossen. Sein Tod löste in Maine und weit darüber hinaus Proteste aus - auch weil wenige Tage zuvor in Houston ein weiterer Mann bei einem ICE-Einsatz tödlich getroffen worden war.Nach Angaben des Justizministeriums von Maine waren Bundesbeamte am 13. Juli in Biddeford im Einsatz. Erste Aussagen, die den Ermittlern vorliegen, deuten darauf hin, dass Durán Guerrero mit seinem Wagen in Richtung eines Beamten fliehen wollte. Daraufhin...

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15.07.2026 22:30

Jérôme Barella wegen Vergewaltigung und Mordes an Lyhanna unter Ermittlungsverfahren

Agen - 15.07.2026: Der 41-jährige Jérôme Barella ist wegen Mordes sowie wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen unter 15 Jahren unter formelles Ermittlungsverfahren gestellt worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft von Agen am Mittwochabend mit. Der Schritt betrifft den Tod der elfjährigen Lyhanna, deren Leiche am 4. Juni im Département Gers gefunden worden war. Die Entscheidung bedeutet keine Verurteilung; bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.Barella wurde aus der Haftanstalt Mont-de-Marsan nach Agen gebracht und dort von den Ermittlungsrichtern angehört. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beantwortete er zunächst einige Fragen zu seiner Person, berief sich dann jedoch rasch auf sein Schweigerecht. Ein Geständnis lässt sich aus den öffentlich...

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15.07.2026 22:16

RN-Abgeordneter Dussausaye würdigt Sterbehilfe-Debatte und fordert Referendum

Paris - 15.07.2026: Der Abgeordnete Gaetan Dussausaye vom Rassemblement National hat die Beratungen über das geplante Recht auf Hilfe zum Sterben als sachlich und dem Gewicht der Frage angemessen gewürdigt. Nach seiner Darstellung habe das Parlament ein sensibles Thema ohne die sonst häufige parteipolitische Zuspitzung behandelt. Zugleich bedauerte er, dass kein Referendum durchgeführt wurde.Die Haltung Dussausayes verweist auf die Differenzen innerhalb des Rassemblement National. Marine Le Pen und Jordan Bardella hatten sich gegen die Schaffung des neuen Rechts ausgesprochen. Die Fraktion ließ ihren Abgeordneten jedoch bei den Abstimmungen Entscheidungsfreiheit. Dussausaye gehörte bereits bei der zweiten Lesung im Februar zu den 17 RN-Abgeordneten, die dem Gesetzesentwurf zustimmten; 102 Mitglieder der Fraktion votierten dagegen.Der Entwurf schafft unter engen Voraussetzungen einen Zugang zu Hilfe zum Sterben. Anspruch hätten volljährige französische Staatsangehörige oder Personen mit dauerhaftem rechtmaessigem Wohnsitz in Frankreich, die an einer schweren und unheilbaren Krankheit im fortgeschrittenen oder terminalen Stadium leiden. Voraussetzung sind ferner ein beeintraechtigter Lebensausblick, therapieresistente oder nach eigener Entscheidung unertraegliche Leiden sowie die Faehigkeit, den eigenen Willen frei und...

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15.07.2026 22:01

A6 nach Waldbrand bei Fontainebleau weiter gesperrt: Öffnung vor dem Wochenende offen

Fontainebleau - 15.07.2026: Die Autobahn A6 bleibt nach dem großen Waldbrand im Massiv von Fontainebleau in beiden Richtungen gesperrt. Eine Freigabe vor dem verkehrsreichen Wochenende ist weiterhin nicht bestätigt. Der Betreiber APRR und die Einsatzkräfte prüfen die Sicherheit der Fahrbahn, der Böschungen und der Schutzplanken, die nach Angaben aus dem Umfeld der Arbeiten großer Hitze ausgesetzt waren.Der Brand hatte sich seit dem 12. Juli im Raum Noisy-sur-Ecole und Fontainebleau ausgebreitet. Die Sperrung der A6 dient nicht nur dem Schutz der Verkehrsteilnehmer, sondern auch dem Zugang der Feuerwehr zu den Einsatzorten. Nach dem Feuer müssen Fachleute nun kontrollieren, ob die Infrastruktur den Belastungen standgehalten hat und ob an einzelnen Abschnitten Reparaturen erforderlich sind.Entscheidend ist dabei der Zustand der Schutzplanken. Diese Bauteile sollen Fahrzeuge bei Unfällen auf der Fahrbahn halten oder ihren Aufprall abmildern. Werden sie durch starke Hitze verformt oder in ihrer Verankerung geschwächt, kann die Strecke nicht ohne Instandsetzung wieder für den Verkehr geöffnet werden. Auch die Stabilität von Randbereichen und die Sichtverhältnisse werden überprüft.APRR hatte für den gesperrten Abschnitt...

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15.07.2026 21:46

Nach Waldbrand bei Fontainebleau: Untersuchungshaft für zwei Verdächtige beantragt

Fontainebleau - 15.07.2026: Über dem Wald von Fontainebleau hängt noch der Geruch von Rauch, während die Justiz die ersten Spuren der Brandserie zusammensetzt. Nach mehreren Feuern im Massiv von Fontainebleau hat die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft für zwei Verdächtige beantragt. Einer von ihnen ist ein junger freiwilliger Feuerwehrmann. Die Entscheidung über eine mögliche Haft trifft ein Haftrichter.Die Ermittler prüfen mehrere, räumlich voneinander getrennte Brandherde. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Feuerwehrmann eingeräumt haben, bei Arbonne-la-Forêt trockenes Reisig mit einem Feuerzeug und Benzin angezündet zu haben. Ein weiterer junger Mann soll im Bereich Grand Parquet nahe der Faisanderie durch das Wegwerfen einer Zigarette unbeabsichtigt einen Brand ausgelöst haben....

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15.07.2026 21:30

Fontainebleau: Feuerwehr bekämpft weiter Glutnester im Wald

Fontainebleau - 15.07.2026: Der Rauch ist vielerorts dünner geworden, die Gefahr aber noch nicht vorbei. In der Forêt de Fontainebleau kämpften am Mittwoch rund 950 Feuerwehrleute weiter gegen wieder aufflammende Brandherde. Die Feuer gelten als eingegrenzt, jedoch nicht als gelöscht. Seit Sonntag haben die Flammen in dem Waldmassiv rund 2.000 Hektar Vegetation erfasst.Im Gebiet der Trois-Pignons und nahe der Faisanderie konzentriert sich die Arbeit auf den Boden. Torfige Schichten können Hitze über lange Zeit speichern und das Feuer unterirdisch weitertragen. Windböen reaktivierten am Mittwoch einzelne Stellen. Die Einsatzleitung rechnet deshalb damit, dass die Kräfte noch mehrere Tage zum Ablöschen und zur Kontrolle im Wald bleiben...

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15.07.2026 21:15

Nach Lyhanna-Fall: Justiz findet mehr als 15.000 zusätzliche Anzeigen wegen Gewalt gegen Minderjährige

Paris - 15.07.2026: Was als eilige Kontrolle von rund 70.000 Anzeigen begonnen hatte, hat den Blick auf einen deutlich größeren Bestand gelenkt. Frankreichs Staatsanwaltschaften haben nach Angaben von Justizminister Gérald Darmanin landesweit 85.047 Verfahren wegen Gewalt gegen Minderjährige erfasst und überprüft. Damit kamen gegenüber der zunächst genannten Größenordnung mehr als 15.000 weitere Anzeigen hinzu.Der Auftrag war eine Reaktion auf den Fall der elfjährigen Lyhanna aus Puycasquier im Département Gers. Ihr Tod hatte Fragen nach möglichen Versäumnissen bei Polizei, Justiz und der Bearbeitung früherer Hinweise aufgeworfen. Darmanin verlangte am 7. Juni von den Generalstaatsanwälten, sämtliche damals bekannten Anzeigen mit Bezug zu Kindern bis zum 14. Juli...

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15.07.2026 21:01

Nationalversammlung beschließt Recht auf Sterbehilfe endgültig

Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung hat die parlamentarische Beratung über ein Recht auf Sterbehilfe mit ihrer endgültigen Abstimmung abgeschlossen. Damit setzt sich die Linie der Abgeordneten gegen den Senat durch, der den Text in den vorausgegangenen Beratungen wiederholt zurückgewiesen hatte. Die Reform gehört zu den wichtigsten gesellschaftspolitischen Vorhaben der zweiten Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron.Die Vorlage schafft unter engen Voraussetzungen einen Anspruch auf Hilfe beim Sterben für volljährige Personen. Voraussetzung ist eine schwere und unheilbare Erkrankung, bei der die Lebensprognose in einer fortgeschrittenen oder terminalen Phase beeinträchtigt ist. Hinzukommen müssen Leiden, die auf Behandlungen nicht ansprechen oder von der betroffenen Person als nicht erträglich empfunden...

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15.07.2026 20:47

Nationalversammlung beschließt Recht auf Hilfe beim Sterben endgültig

Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung hat die Vorlage über ein Recht auf Hilfe beim Sterben in letzter Lesung verabschiedet. Damit setzte sie sich nach dem wiederholten Widerstand des Senats durch. Der aktuelle Beschluss beendet das parlamentarische Verfahren, das im Frühjahr 2025 begonnen hatte. Abgeordnete und Öffentlichkeit können die namentlichen Abstimmungen über die offiziellen Datenbanken der Nationalversammlung nachverfolgen.Der Text schafft keinen allgemeinen Anspruch auf Sterbehilfe, sondern definiert ein Verfahren für eng umschriebene Fälle. Zugang sollen nur volljährige Personen erhalten, die französische Staatsbürger sind oder dauerhaft und rechtmäßig in Frankreich leben. Sie müssen an einer schweren und unheilbaren Krankheit leiden, deren Verlauf lebensbedrohlich ist und sich in einem fortgeschrittenen oder terminalen Stadium befindet.Hinzu kommen weitere kumulative Bedingungen. Die erkrankte Person muss unter einer Behandlung nicht zugänglichen oder nach eigenem Urteil unerträglichen Belastung leiden und ihren Willen frei sowie informiert äußern können. Eine psychische Belastung allein genügt ausdrücklich nicht. Minderjährige, Menschen ohne ausreichende Urteilsfähigkeit und Personen, deren Leiden nicht mit einer entsprechenden schweren Erkrankung verbunden ist, fallen damit nicht unter die Regelung.Im Regelfall...

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15.07.2026 20:30

Nationalversammlung verabschiedet Recht auf Hilfe zum Sterben endgültig

Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung hat den parlamentarischen Streit über die Hilfe zum Sterben mit der endgültigen Annahme des entsprechenden Gesetzesvorschlags beendet. Damit erhält Frankreich erstmals einen rechtlichen Rahmen für eine aktive Hilfe zum Sterben. Die endgültige Entscheidung fiel im Palais-Bourbon, nachdem der Senat den Text zuvor erneut verworfen hatte. Aufgrund des verfassungsrechtlich vorgesehenen letzten Wortes der Abgeordneten konnte die Nationalversammlung die Vorlage abschließend billigen.Der Text schafft keinen allgemeinen Anspruch auf Sterbehilfe. Zugang soll nur volljährigen Personen offenstehen, die die französische Staatsangehörigkeit besitzen oder dauerhaft und rechtmäßig in Frankreich leben. Sie müssen an einer schweren und unheilbaren Erkrankung leiden, sich in einem fortgeschrittenen oder terminalen...

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15.07.2026 20:15

Experten warnen vor weiter steigender französischer Staatsschuld

Paris - 15.07.2026: Ohne einen Kurswechsel in der Finanzpolitik könnte Frankreichs öffentliches Defizit im Jahr 2030 auf 6,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Die Staatsschuld würde dann rund 130 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von den Finanzministerien in Bercy beauftragte unabhängige Expertengruppe. Sie beziffert den notwendigen Konsolidierungsbedarf bis 2032 auf insgesamt 126 Milliarden Euro.Nach Einschätzung der Ökonomen müsste die Bereinigung der öffentlichen Haushalte spätestens 2027 beginnen. Ein späterer Start erhöhe die nötigen jährlichen Einsparungen oder zusätzlichen Einnahmen deutlich. Die Projektion beschreibt keinen feststehenden Verlauf, sondern ein Szenario bei unveränderter Politik. Sie macht jedoch sichtbar, wie stark die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen von Entscheidungen...

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