“Besser jetzt eine Ausgangssperre als ein Lockdown während der Skisaison”.

165

Nachdem die Regierung in mehr als der Hälfte der Departements des Landes, einschließlich der Hautes-Pyrénées, eine Ausgangssperre verhängt hat, werden die Anweisungen allmählich klarer. Gemeinden, Fachleute aus dem sozialen Bereich und Einwohner organisieren sich. Und sie relativieren die Dinge.

Während die Thermenstadt Bagnères-de-Bigorre bis dahin den seit Montag in Tarbes, Lourdes und Lannemezan eingeführten verstärkten Maßnahmen entgangen ist, wechselt sie ihrerseits in die rote Zone, wie das gesamte übrige Departement, einschließlich der ländlichen Gebiete.

Aber wenn auch das obligatorische Tragen von Masken und das Verbot des abendlichen Ausgehens bestimmte Gewohnheiten durcheinander bringt, so zieht man es weniger als zwei Monate vor der Touristensaison hier vor, das positive in der Situation zu sehen.

“Es ist besser, jetzt eine Ausgangssperre zu haben, als während der Skisaison imLockdown zu sein”, sind sich viele Tourismusprofis einig. “Wenn die Ausgangssperre einen allgemeinen Lockdown wie im Frühjahr vermeiden kann, müssen wir es versuchen. Besonders, da Weihnachten naht”, sagen sich die hieseigen Geschäftsleute, die auf den Tourismus angewiesen sind. Alles, was bleibt, ist, den Worten Taten folgen zu lassen. Andernfalls drohen Sanktionen. Gendarmerie und Gemeindepolizei wachen über die Einhaltung der Maßnahmen, aber die Behörden setzen vor allem auf kollektives Bürgersinn. Ein Appell an die Verantwortung eines jeden, wo auch immer er sich befindet. Wer sich also zu einem Spaziergang in Bagnères-de-Bigorre verführen lassen oder in den Wald gehen will, um Pilze zu sammeln, darf das tagsüber tun, aber mit Maske und vor 21 Uhr nach Hause gehen.


Du möchtest immer die neuesten Nachrichten aus Frankreich?
Abonniere doch unseren Newsletter!