CORONAVIRUS: MEHR ALS 1.713 SCHÜLER INNERHALB VON 24 STUNDEN INFIZIERT

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Am Vorabend der Ausgangssperre, mit der die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden soll, scheint sich die Situation in den Schulen zu verschlechtern.

Laut dem Lagebericht des Ministeriums für Nationale Bildung von diesem Freitag haben innerhalb von 24 Stunden 1.733 Schüler und 440 Aufsichtspersonen an Schulen einen positiven Test durchgeführt.

Das Ministerium zählt 8.223 positive Schüler mit Covid-19, was einer Zunahme von 3.000 Fällen in fast einer Woche entspricht. Insgesamt wurden bei den Mitarbeitern 2.063 positive Fälle festgestellt, was die Besorgnis der Schulleiter und Eltern noch verstärkte.

Bislang mussten in Frankreich 293 Klassen ihre Türen schließen. Siebenundzwanzig Schulen wurden geschlossen, darunter drei in der Region von Créteil und sieben in der Region von Aix-Marseille.
Nach einem Bericht von Public Health France, der anhand der Situation vom 9. Mai bis zum 5. Oktober berechnet wurde, wären 25% der Cluster in Unternehmen und 21,2% in Schulen und Universitäten angesiedelt.

In einem Interview mit der Zeitung Le Figaro vom 29. September sagte Bildungsminister Jean-Michel Blanquer, dass die Schulen “nicht das Nest des Virus seien” und dass es notwendig sei, ihre “fundamentale Rolle” zu bewahren.


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