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Streikende Arbeiter fordern die Rücknahme der Steuererhöhung auf Diesel. Die Regierung hat eine Rückerstattung des im Jahr 2024 gezahlten Steuerzuschlags vorgeschlagen.

Die Präfektur des Departements Finistère erklärte am Dienstag, dem 13. Februar, dass 30 von 147 Tankstellen nicht mehr mit Kraftstoff versorgt werden, nachdem Baumaschinen von streikenden Bauarbeitern die Öldepots in Brest und Lorient (Departement Morbihan) blockiert hatten. Sie fordern, dass die Baubranche, wie auch die Landwirte, die Steuererleichterungen für Dieselkraftstoff für nicht straßengebundene Zwecke (GNR) behalten kann.


Die seit Freitag, dem 9. Februar, andauernde Blockade des Öldepots in Brest durch etwa 20 Baumaschinen soll kurz vor ihrer Aufhebung stehen, wie der Sender France Bleu Breizh Izel am Montag berichtete. Das Wirtschafts- und Finanzministerium teilte den nationalen Vertretern der Bauwirtschaft am Montag mit, dass man zwar die Rücknahme der Steuererhöhung auf den Diesel für Baumaschinen ablehne, aber bereit sei, den 2024 gezahlten Steuerzuschlag im Jahr 2025 zurückzuzahlen, so France Bleu Breizh Izel.

Bevor sie das Öldepot in Brest verlassen, verlangen die Handwerker jedoch eine schriftliche Zusage des Wirtschaftsministeriums.

Die Präfektur des Departements Finistère weist darauf hin, dass „diese Schwierigkeiten punktuell sind“. Die Versorgung der Tankstellen sei trotz der laufenden Blockaden der Öldepots in Brest und Lorient auf Dauer gewährleistet. Die Lieferanten weichen auf andere Öldepots wie das in Donges (Departement Loire-Atlantique) aus, was zu längeren Versorgungsfristen führt und Auswirkungen in Form von vorübergehenden Unterbrechungen der Versorgung von einigen Tankstellen verursacht, was jedoch nicht von Dauer sein wird, erklärt die Präfektur.


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