Tag & Nacht

In dem kleinen Dorf Saint-George-du-Vièvre in der Normandie, in dem gerade mal 853 Einwohner leben, erwachen die kleinen Geschäfte eines nach dem anderen zu neuem Leben und widerlegen damit die Annahme, dass die sogenannte Landflucht unvermeidlich ist.

Die Frauen von Saint-George-du-Vièvre in der Normandie haben beschlossen, ihr kleines Dorf mit 853 Einwohnern zu retten, indem sie die kleinen alten Tante-Emma-Läden wiederbeleben. Vor sechs Jahren übernahm zum Beispiel Noëllie Lebrun einen Lebensmittelladen, der bereits über 100 Jahre alt ist. „Ein Dorf ohne Geschäfte ist ein Dorf, das stirbt“, ist sich Noëllie Lebrun sicher. In diesem Dorf auf dem Land in der Normandie werden die kleinen Läden überwiegend von Frauen betrieben.



In Saint-George-du-Vièvre, das mehr als 15 Kilometer vom nächsten Supermarkt entfernt liegt, sind die lokalen Geschäfte von entscheidender Bedeutung. „Das ist Teil des sozialen Lebens“, sagt eine Einwohnerin gegenüber dem Sender France 2. „Wir haben schon keine Post mehr – also muss man die kleinen Händler unterstützen.“ Die Bevölkerung der Gemeinde ist in den letzten 25 Jahren tatsächlich um 40 % gewachsen – nicht zuletzt wegen der neuen Einkaufsmöglichkeiten.


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