Sowohl für Privatpersonen als auch für Gewerbetreibende ist die cderzeitige Inflationsperiode eine enorme Herausforderung. Diese Situation ist vor allem auf den Ukraine-Konflikt, Covid-19, aber auch auf den Rückgang des privaten Konsums zurückzuführen.
Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine dehnen sich weiterhin auf Europa und Frankreich aus. Die Wirtschaft leidet und zwei Zahlen beweisen dies: die Inflation, die mit +4,8% in Frankreich den höchsten Stand seit 1985 erreicht, und das Wirtschaftswachstum, das ins Stocken geraten ist. „0%, das ist das Wachstum im ersten Quartal 2022. Das bedeutet, dass die französische Wirtschaft zum Stillstand gekommen ist. Dafür gibt es mehrere Gründe, darunter der Krieg in der Ukraine, Covid-19, aber vor allem der Konsum der Haushalte, der mit -1,7% stark zurückgegangen ist“, erklärt der Journalist Alexandre Hébert aus der Redaktion von Franceinfo. „Gleichzeitig ist die Inflation auf einem Höchststand, weit über allem, was wir je erlebt haben, einschließlich 2009, auf dem Höhepunkt der großen Wirtschaftskrise. Um ein solches Inflationsniveau zu finden, muss man bis 1985 zurückgehen. Sie liegt jedoch unter dem deutschen Niveau von 7,4 % und dem spanischen von 8,4 %“, fährt der Journalist fort.
+5,3% für Fleisch
Die Inflation trifft auch in Frankreich in erster Linie die einkommensschwächsten Haushalte: „Die Preise für viele Grundnahrungsmittel sind stark gestiegen, z. B. für Öl, Kaffee, Zucker oder auch Butter. Der größte Anstieg, 5,3%, ist bei den Fleischpreisen zu verzeichnen. Auch die Gewerbetreibenden sind von diesen starken Preiserhöhungen betroffen. Diejenigen aus dem Lebensmittelsektor, aber auch die aus dem Baugewerbe. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen dies auf das französische BIP am Ende des Jahres haben wird“, erklärt Alexandre Hébert auf Franceinfo.
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