Tag & Nacht

Inmitten persönlicher Herausforderungen und einer angespannten familiären Situation erhält der französische Filmstar Alain Delon eine bedeutende Ehrung für seine Unterstützung des ukrainischen Volkes. Der ukrainische Botschafter in Frankreich, Vadym Omelchenko, kündigte an, dass Delon mit dem „Orden des Verdienstes“ ausgezeichnet wird. Diese Entscheidung fiel als Anerkennung für Delons unerschütterlichen Beistand seit dem ersten Tag des russischen Einmarsches in die Ukraine.

Delon, der mittlerweile 88 Jahre alt ist und unter Betreuung steht, hat sich deutlich gegen die Aggression Russlands ausgesprochen und öffentlich seine Solidarität mit der Ukraine gezeigt. Nicht nur das: In einem emotionalen Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und durch seine Lesung eines Gedichts von Taras Chevtchenko, einem ukrainischen Dichter des 19. Jahrhunderts, hat Delon seine tiefe Betroffenheit und sein Engagement für die ukrainische Sache zum Ausdruck gebracht.



Die Zuerkennung dieser Auszeichnung, die normalerweise für außergewöhnliche Leistungen in Bereichen wie Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft oder Politik verliehen wird, stellt eine bemerkenswerte Anerkennung dar. Sie unterstreicht die Bedeutung kultureller und persönlicher Beiträge im Angesicht geopolitischer Konflikte. Delon hat sich durch sein öffentliches Engagement als ein Symbol des Widerstands und der Solidarität positioniert.

Omelchenko brachte in einer Ansprache auch persönliche Worte an Delon zum Ausdruck, die dessen momentan schwierige Lage berücksichtigen und ihm Unterstützung sowie die Verbundenheit des ukrainischen Volkes zusichern. Delon hat bislang noch nicht öffentlich auf die Ankündigung reagiert, doch dieser Akt der Anerkennung spricht Bände über die Verbindung von Kultur und politischem Engagement.

Die genauen Details zur Überreichung der Auszeichnung sind noch nicht bekannt, doch die Nachricht von Delons bevorstehender Ehrung wirft ein Licht auf die wichtige Rolle, die öffentliche Persönlichkeiten in internationalen Konflikten spielen können – nicht nur als Stimmen der Unterstützung, sondern auch als Brückenbauer zwischen Völkern und Kulturen. Delons Beispiel zeigt, dass Engagement und Empathie keine Grenzen kennen.


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