Coronavirus: LehrerInnen streiken für verschärftes Gesundheitsprotokoll

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Die Lehrer fordern ein neues Gesundheitsprotokoll. Einige streikten am Mittwoch, dem 4. November, um Halbgruppenunterricht sowie mehr personelle und materielle Ressourcen zu fordern, damit Barrieregesten besser respektiert werden können.

Am Mittwoch, 4. November streikten die Lehrer, um die Schwierigkeiten bei der Einhaltung des Gesundheitsprotokolls anzuprangern, wie etwa im Paul-Bert-Kolleg in Auxerre (Yonne). “Es ist unmöglich, physische Distanz zu halten: Die Klassenzimmer sind klein, die Klassen sind immer noch recht voll”, warnt Lucie Morissot, CPE. Die Lehrerinnen und Lehrer sind wütend und lassen es wissen: In sozialen Netzwerken tauschen sie Fotos von Schülerinnen und Schülern aus, die auf den Pausenhöfen end beieinander stehen müssen, begleitet von dem Hashtag “balance ton protocole”.

8.000 Covid-19 positive Schüler und Studenten auf 12,4 Millionen
Nach Angaben des Ministeriums für Nationale Bildung war die Gesundheitssituation vor dem Allerheiligen-Feiertag jedoch nicht alarmierend. Nur 293 Klassen von 528.400 wurden geschlossen, während 8.000 von 12,4 Millionen Schülern positiv auf Covid-19 getestet wurden. Zahlen, die die streikenden Lehrer nicht beruhigen. Um eine Kontamination zu vermeiden, müsse die Zahl der Schüler im Unterricht reduziert werden. Am Mittwochabend, dem 4. November, verlautbarte das Ministerium: Es ist möglich, die Klassen zu teilen, aber nur in Gymnasien und nur von Fall zu Fall.


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