Covid-19: Angespannte Lage auf den französischen Antillen

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Während in Guadeloupe wieder Lockdown und Ausgangssperre verhängt wurden, gilt auf Martinique ab Freitag, dem 30. Juli, wieder eine nächtliche Ausgangssperre. Die Inzidenzrate auf der Insel liegt bei fast 1.000 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Letzte Stunden der Freiheit für Urlauber auf Martinique. Ab Freitag, dem 30. Juli, ist es verboten, weiter als 10 Kilometer zu fahren, und Restaurants und Fitnessstudios werden geschlossen. Der neue Lockdown wird mindestens drei Wochen dauern. Auf der Insel liegt die Inzidenzrate bei 995 Fällen pro 100.000 Einwohner und damit fünfmal höher als der nationale Durchschnitt. Einer der Gründe für den Wiederanstieg ist, dass nur nur 19% der Martiniquaner geimpft sind.

Ausgangssperre in Guadeloupe
Das Universitätsklinikum Fort-de-France ist überlastet. “Wir haben eine Station mit 20 Betten innerhalb von 24 Stunden belegt. Die Epidemie scheint sich nicht zu verlangsamen, sondern eher zu beschleunigen”, sagt Benjamin Garel, Direktor des Krankenhauses. Auch in Guadeloupe spitzt sich die Lage zu: Seit Donnerstag, 29. Juli, gilt ab 19 Uhr wieder eine nächtliche Ausgangssperre. Pariser Krankenhäuser haben angekündigt, dass sie bereit sind, Patienten aus den Antillen in das französische Mutterland zu transportieren und aufzunehmen.


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