Covid-19: Der Samstag wieder von Protest gegen den Gesundheitspass geprägt

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In Albi, Nizza, Rennes und Paris haben Demonstranten am Samstag, den 14. August, gegen den Gesundheitspass demonstriert. Einige von ihnen sind zwar gegen den Gesundheitspass, befürworten aber Impfungen.

In Frankreich fanden am Samstag, dem 14. August, zum fünften Mal in Folge Demonstrationen gegen den Gesundheitspass statt. In Nizza (Alpes-Maritimes) stand die Verteidigung der Freiheiten im Vordergrund. “Ich möchte nicht kontrolliert werden, wenn ich einen Kaffee trinke, oder dass mein Sohn kontrolliert wird, wenn er zum Rugbyspielen geht, das stört mich”, erklärte ein Demonstrant gegenüber dem Sender France 3. In Rennes (Ille-et-Vilaine) protestieren Angehörige der Pflegeberufe gegen die sie betreffende Impfpflicht.

Emmanuel Macron zeigt Entschlossenheit
In Albi (Tarn) prangerte ein Mann “politische Erpressung” an, ohne dabei “impfgegnerisch” oder “verschwörerisch” sein zu wollen. Für die Exekutive besteht die Gefahr, dass sich dieser Protest fortsetzt, zumal der Gesundheitspass zu Beginn des Schuljahres auf die 12- bis 17-Jährigen ausgeweitet wird. Emmanuel Macron verfolgt diese Bewegung sehr genau und zeigt Entschlossenheit. Bei der letzten Sitzung des Rates für Gesundheitsschutz in Brégançon sagte er: “Es gibt keinen Rückzieher beim Gesundheitspass, der angekündigte Plan wird umgesetzt”, aber gleichzeitig zeigen mehrere Minister Verständnis für die Sorgen mancher Leute, berichtet die Journalistin Catherine Demangeat auf dem Sender France 3 in der Nachrichtensendung 19/20.


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