Covid-19: Emmanuel Macron gegen Lockdown, solange es noch Impfstoff im Kühlschrank gibt

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Emmanuel Macron: "Solange wir noch Impfstoff in den Kühlschränken haben, werde ich keinen erneuten nationalen Lockdown verordnen".

Der Präsident der Republik soll gesagt haben, er sei gegen einen erneuten nationalen Lockdown, “solange es Impfstoffe in den Kühlschränken gibt”, berichtete eine der Exekutive nahestehende Quelle gegenüber dem Sender BFMTV.

Emmanuel Macron beginnt, die Konturen eines “Post-Covid-19” zu zeichnen, nachdem er am Montag, dem 1. März, bei einem Austausch mit Jugendlichen in Seine-Saint-Denis dazu aufgerufen hatte, noch “4 bis 6 Wochen durchzuhalten”. Sicher ist, dass vorerst kein erneuter nationaler Lockdown auf der Tagesordnung steht.

Trotz der Meinung von Ärzten und Wissenschaftlern, die in einer Zeit, in der die Epidemie wieder auf dem Vormarsch ist, drastischere Maßnahmen fordern, weigert sich der Präsident vorerst, die Bevölkerung wieder in einen Lockdown zu versetzen und setzt auf Impfungen. “Solange wie Impfstoffe in den Kühlschränken haben, werde ich die Menschen nicht unter einen Lockdown stellen”, sagte Emmanuel Macron am Mittwoch bei einer Sitzung des Verteidigungsrates für Gesundheit, wie eine Quelle aus der Führungsebene dem Sender BFMTV mitteilte.

In den Alpes-Maritimes und in der Region Dünkirchen wurden vorerst nur lokale Wochenend-Lockdowns eingerichtet. An diesem Donnerstagabend wird wahrscheinlich von Jean Castex bekannt gegeben, dass auch der Pas-de-Calais einer solchen Maßnahme unterzogen werden soll.

Außerdem erwägt Emmanuel Macron laut unseren Kollegen von Les Echos, die Impfung für Mitarbeiter im Gesundheitswesen zur Pflicht zu machen, solange ein Großteil von ihnen die wertvolle Injektion noch nicht erhalten hat. Premierminister Jean Castex könnte auch diese Maßnahme in seiner heutigen Pressekonferenz ankündigen.


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