Covid-19-Epidemie: Speicheltests in Schulen

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Schüler in der Zone C (Toulouse und Montpellier) haben ab Montag, dem 1. März, wieder Unterricht und werden in den Schulen mit Speicheltests getestet, um das Risiko einer Verbreitung des Virus zu bekämpfen.

Ein wenig Speichel für ein Ergebnis in weniger als 24 Stunden. Die Speicheltest-Aktion beginnt diesen Montag, dem 1. März, für Schüler der Zone C, die aus den Ferien zurückkehren (Créteil, Montpellier, Paris, Toulouse und Versailles). Diese von der Haute autorité santé (HAS) am 11. Februar validierten Covid-19-Nachweistests, die zu 85% zuverlässig sind, werden an alle Grundschulen verteilt, um der Epidemie und einer möglichen Ausbreitung der Varianten entgegenzuwirken.

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Tipp der Redaktion

Es handelt sich hierbei um eine neue Etappe im Kampf gegen das Virus zu einer Zeit, in der die Gesundheitssituation als sehr besorgniserregend angesehen wird, insbesondere im Norden und in den Alpes-Maritimes.

Ziel sind 200.000 bis 300.000 Tests pro Woche
Alle Schüler der Zone A (insbesondere Bordeaux, Lyon und Clermont-Ferrand), d.h. 50.000 bis 80.000 Schüler, sollten theoretisch schon am Montag, dem 22. Februar, als sie aus den Ferien zurückkehrten, mit diesen Speicheltests getestet werden. Aber in der Region Neu-Aquitaine, zum Beispiel, hatte sich die Ankunft der Tests verzögert. An der Loire hingegen wurden die Schulkinder bereits zu Beginn der Woche getestet.

Eine Präventivmaßnahme im Sinne der Regierung, die sich immer für die Offenhaltung der Schulen eingesetzt hat. Schulen, Mittelschulen, Gymnasien und sogar Universitäten sind von dieser Testkampagne betroffen. Ihr Ziel ist es, den Kindern eine sichere Rückkehr in die Schule zu ermöglichen.

Die Regierung rechnet mit 200.000 bis 300.000 Speicheltests pro Woche. Diese Tests sind nicht obligatorisch und können nur mit schriftlicher Zustimmung der Erziehungsberechtigten durchgeführt werden.

Der Test besteht darin, einen Milliliter Speichel in eine Flasche zu spucken, die sofort, innerhalb von maximal fünf Stunden, an ein Labor geschickt wird, um in weniger als 24 Stunden ein Ergebnis zu erhalten. Der Speichel kann auch mit einer kleinen Pipette auf der Zunge abgestrichen werden. Diese Art von Test gilt als weniger unangenehm als der Nasopharyngealabstrich, der durch die Passage des Abstrichs durch die Nase unangenehm und manchmal schmerzhaft ist. Laut der offiziellen Website des öffentlichen Dienstes muss die Probe “dreißig Minuten nach dem letzten Getränk, Essen, Zigarette (oder E-Zigarette), Zähneputzen oder Mundspülung” genommen werden.

Wenn ein Test positiv zurückkommt, muss der betroffene Schüler am nächsten Tag vor 8 Uhr benachrichtigt werden, damit er nicht zur Schule geht. Der Schüler muss dann für einen Zeitraum von 7 Tagen in häuslicher Isolation bleiben. Zusätzlich wird auch bei diesen Tests ein Screening durchgeführt, um nach einer möglichen Variante zu suchen.


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