Covid-19: Kinderärzte fordern das Ende der Maskenpflicht in der Schule für Grundschulkinder

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Mehrere pädiatrische Fachgesellschaften fordern die Exekutive auf, die Pflicht zum Tragen einer Maske in der Klasse aufzuheben, “um das Schuljahr mit einem Lächeln zu beenden”.

Seit Donnerstag, dem 17. Juni, können Kinder auf dem Spielplatz wieder ihre Nase frei und unmaskiert in die Luft strecken. Aber die Maske bleibt in Klassenräumen für Kinder über 6 Jahren obligatorisch. Die pädiatrische Ärzteschaft hat daher nun die Exekutive aufgefordert, “Grundschulkinder (…) vom Tragen von Masken in der Schule, auch in Innenräumen, zu befreien”.

“Nutzlos” und störend
In einer gemeinsamen Erklärung urteilen die Französische Gesellschaft für Pädiatrie, die Französische Vereinigung für ambulante Pädiatrie und der Nationale Berufsrat für Pädiatrie, dass die Pflicht, im Unterricht eine Maske zu tragen, angesichts der starken Hitze nun “nutzlos” und eine Quälerei für die Kinder sei.

Die Kinderärzte sagen, dass es in der Tat im Oktober 2020, als die virale Zirkulation intensiv war, es wichtig und richtig schien, eine Maskenpflicht ab 6 Jahren in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der WHO einzuführen, dies die derzeitige gesundheitliche Situation aber nicht mehr rechtfertige.


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