Covid-19: Touristen reisen mit gefälschten Dokumenten auf die Insel Reunion

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Der Präfekt hat eine allgemeine Ausgangssperre auf der gesamten Insel La Réunion ab Mittwoch, 24. Februar, zwischen 22.00 und 5.00 Uhr eingeführt. Es kommen jedoch weiterhin Reisende an, manchmal mit falschen Dokumenten.

Täglich landen Reisende aus Paris auf der Insel La Réunion. Um auf die Insel zu gelangen, müssen die Passagiere einen Nachweis über die Reise aus zwingenden Gründen vorlegen. “Meine Mutter war krank”, sagt ein Mann. Doch in den sozialen Netzwerken häufen sich die Meldungen, dass Reisende falsche Belege für die “zwingenden Gründe” vorlegen. Ein Mann wartet auf seinen Sohn, seinen Bruder, aber auch auf seine Schwägerin, die einen falsches Arbeitsvertrag vorgelegt hat, um an Bord des Flugzeuges zu kommen. In Wirklichkeit kommt sie für zehn Tage in den Urlaub.

Bis zu 45.000 Euro Geldstrafe und drei Jahre Gefängnis
“Sie kommt in den Urlaub, dann werden wir einige Maßnahmen ergreifen: Sie haben ihren PCR-Test gemacht, bevor sie kamen, wir werden ihren PCR-Test in zwei Tagen noch einmal machen und sie werden ihren PCR-Test in sieben Tagen noch einmal machen”, sagt der Mann. Ein falsches Beschäftigungsversprechen, aber nicht nachweisbar. Das Unternehmen existiert. Der Chef ist ein Bekannter der Familie. Das Vorlegen falscher Belege kann sehr teuer werden: bis zu 45.000 Euro Bußgeld und drei Jahre Gefängnis.


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