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Von Januar bis August 2022 gab es laut den Zahlen des Innenministeriums 12.708 Ausreisen (gegenüber 10.574 im gleichen Zeitraum 2021), wobei über die Hälfte (7.627) Abschiebungen waren.

Die Zahl der Ausreisen – freiwillige oder erzwungene Ausreisen von Ausländern, die sich illegal in Frankreich aufhielten, – stieg in den ersten acht Monaten des Jahres 2022 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 20%. Das wurde am Samstag, dem 24. September, vom Innenministerium bekannt gegeben. Von Januar bis August 2022 gab es laut den Zahlen des Innenministeriums 12.708 Ausreisen (gegenüber 10.574 im gleichen Zeitraum 2021), wobei über die Hälfte (7.627) Ausweisungen waren.

Neuer Gesetzentwurf soll Anfang 2023 vorgelegt werden
Von den erzwungenen Ausreisen erfolgten 3.083 in Drittländer wie die Maghreb-Staaten, ein Anstieg um 46% im Vergleich zum selben Zeitraum 2021. Im gesamten Jahr 2021 stieg laut Angaben des Innenministeriums die Gesamtzahl der Abschiebungen illegaler Ausländer im Vergleich zu 2020 um 8,2% (13.403 gegenüber 12.384), blieb aber weit hinter dem Vor-Covid-Niveau von 2019 zurück.

Am 15. September kündigte Präsident Emmanuel Macron in einer Rede vor den französischen Präfekten an, dass der vom Innenminister vorbereitete neue Gesetzentwurf zu Asyl und Einwanderung Anfang 2023 vorgelegt werden solle.

Gérald Darmanin hatte zunächst darauf gedrängt, dass sein Gesetzestext schon Anfang Oktober im Parlament behandelt wird, musste aber auf Bitten von Premierministerin Élisabeth Borne eine Verschiebung akzeptieren.


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