Emmanuel Macron-Angela Merkel: Diplomatische Beziehungen mit Höhen und Tiefen

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Emmanuel Macron flog am Freitag, 18. Juni, nach Berlin zu einem letzten Abendessen mit Angela Merkel. Die deutsche Bundeskanzlerin wird im September aus dem Amt scheiden, was auch das Ende ihrer diplomatischen Beziehungen zum Präsidenten der Republik bedeutet.

Am Freitag, dem 18. Juni, haben Emmanuel Macron und Angela Merkel in Berlin ein letztes gemeinsames Abendessen genossen. Die deutsche Bundeskanzlerin bereitet sich darauf vor, im kommenden September aus dem Amt zu scheiden. Die beiden Staatsoberhäupter waren nicht immer auf einer Wellenlänge, besonders zu Beginn der fünfjährigen Amtszeit des französischen Präsidenten. Letzterer setzte sich für die Reform Europas ein, ein Wunsch, den die deutsche Kanzlerin so nicht teilte.

Vereint im Kampf gegen Covid-19
Aber auch wenn sie manchmal unterschiedliche Meinungen hatten, so standen Emmanuel Macron und Angela Merkel generell eng und verlässlich zusammen, wie bei der Bewältigung der derzeitigen Gesundheitskrise in Europa. Die deutsch-französische Allianz half dabei, die Covid-19-Impfkampagne ins Leben zu rufen, was den ohnehin schon starken Dialog zwischen den beiden Ländern noch verfestigte. Immer wieder betonte Präsident Emmanuel Macron, dass, wenn Frankreich und Deutschland nicht gemeinsam vorangehen, in Europa nichts vorankommen kann. Diese Auffassung wird inzwischen von vielen Politikern und Verantwortlichen beider Länder geteilt.


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