Tag & Nacht


Wenn in der Fasnachtszeit Masken, Musik und Magie das Straßenbild dominieren, darf auch auf dem Teller ein wenig Spektakel stattfinden! Dieses Jahr interpretieren wir einen französischen Dessertklassiker neu – mit einem Augenzwinkern zur Provence und einem Hauch Narretei: Pastis-Zitronen-Crème brûlée mit Rosmarin-Zuckerkruste.

Dieses Dessert verbindet die Tiefe des Anislikörs mit der Frische von Zitrone, veredelt durch eine duftende Kräuterkruste, die beim ersten Löffel knackt – wie das Konfetti unter den Schuhen. Voilà!


🍋✨ Die Aromakomposition

  • Pastis – der ikonische Anislikör aus Südfrankreich, bringt eine kräuterige Tiefe und ein leicht süßes, fast geheimnisvolles Aroma.
  • Zitrone – sorgt für spritzige Frische und Ausgleich zur süßen Vanillenote.
  • Rosmarin – verleiht der Karamellkruste einen mediterranen Twist und unterstreicht die Komplexität des Gerichts.

🧁 Rezept: Pastis-Zitronen-Crème brûlée mit Rosmarin-Zuckerkruste

Für 4 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten aktiv, 40 Minuten im Ofen + Kühlzeit

📝 Zutaten:

Für die Crème:

  • 400 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 4 Eigelbe (Größe M)
  • 80 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone (Abrieb + 1 TL Saft)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 EL Pastis (z. B. Ricard oder Pernod)

Für die Kruste:

  • 4 TL brauner Zucker
  • 1 Zweig frischer Rosmarin (fein gehackt)
  • Optional: etwas Fleur de Sel (für mutige Kontraste!)

👩‍🍳 Zubereitung:

1. Sahne-Mischung erhitzen

In einem kleinen Topf Sahne, Milch, Zitronenabrieb und Vanilleextrakt vorsichtig erhitzen, nicht kochen! Vom Herd nehmen und Pastis sowie Zitronensaft einrühren. Leicht abkühlen lassen.



2. Eier vorbereiten

Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel hell und cremig aufschlagen. Langsam die warme Sahne-Mischung einrühren – dabei ständig rühren, damit das Ei nicht stockt.

3. Abfüllen und backen

Die Masse durch ein feines Sieb in 4 hitzebeständige Förmchen (Ramequins) füllen. Die Förmchen in eine Auflaufform stellen und so viel heißes Wasser angießen, dass sie bis zur Hälfte im Wasser stehen (Wasserbad).

Im vorgeheizten Ofen bei 140 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 35–40 Minuten backen – die Creme sollte gestockt, aber noch leicht wackelig sein. Dann herausnehmen, abkühlen lassen und mindestens 3 Stunden (besser über Nacht) kalt stellen.

4. Rosmarin-Zucker-Kruste

Kurz vor dem Servieren: Den gehackten Rosmarin mit dem braunen Zucker mischen und gleichmäßig über die Crème streuen. Mit einem Flambierbrenner karamellisieren, bis die Oberfläche knusprig und goldbraun ist.

(Kein Brenner? Die Förmchen 3–4 Minuten unter den heißen Ofengrill stellen – aber im Blick behalten!)


🎉 Serviervorschlag

Richte die Crème brûlée auf einem kleinen Spiegel aus Zitronensirup oder mit kandierten Pastis-Zesten an. Dazu passt ein Glas Crémant oder ein milder Dessertwein – oder, für die ganz Mutigen: ein kleiner Schluck Pastis auf Eis mit Wasser (typisch französisch!).


🥳 Warum dieses Dessert perfekt zur Fasnacht passt:

  • Spiel mit Gegensätzen: Süß trifft auf kräutrig, klassisch auf modern – wie die Fasnacht selbst!
  • Sinnliches Finale: Knack, Duft, Cremigkeit – jeder Löffel ist ein Mini-Feuerwerk.
  • Vielseitig inszenierbar: Ob im eleganten Menü oder als Highlight eines bunten Buffets – dieses Dessert glänzt auf jeder Bühne.
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