Impfung: Angesichts der Bedrohung durch die Delta-Variante jetzt Anstieg der Impftermine

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Aus Sorge vor der Delta-Variante lassen sich wieder deutlich mehr Franzosen impfen.

Nach einer deutlichen Verlangsamung in den letzten Wochen scheint die Impfkampagne angesichts der Delta-Variante einen Aufschwung zu erleben. An diesem Wochenende verzeichnete die Doctolib-Website 212.000 Termine für Erstinjektionen: Diese Zahl war seit einem Monat nicht mehr so hoch.

Die Förderung der Impfkampagne durch die Behörden angesichts der Bedrohung durch die Delta-Variante hat Früchte getragen. Nach einem deutlichen Rückgang der Zahl der injizierten Impfdosen scheinen die Franzosen jetzt wieder zu den Impfzentren zu kommen.

Die Website Doctolib berichtet, dass sich in den letzten zwei Tagen mehr als 212.000 Menschen auf ihrer Website registriert haben, um die erste Dosis eines Impfstoffs gegen Covid-19 zu erhalten. Die höchste Zahl seit mehr als einem Monat.

Doctolib gibt bekannt, dass die Termine im Vergleich zu den vorherigen Wochenenden um 40% gestiegen sind. Dieser Trend scheint sich nach Angaben von Doctolib seit Anfang Juli zu bestätigen.

Die Ankündigung kommt kurz bevor Emmanuel Macron heute Abend zu den Franzosen über die Bedrohung durch die Delta-Variante sprechen will, die die Covid-19-Epidemie in Frankreich und auf der ganzen Welt wieder anheizt. Bis heute haben mehr als 35 Millionen Franzosen mindestens eine Dosis eines Impfstoffs erhalten, das sind etwa 52% der Bevölkerung. Die Regierung hat sich das Ziel gesetzt, bis Ende August 40 Millionen Erstimpfungen durchzuführen.


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