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Alle Artikel · 28.03.2021 09:10

Neue restriktive Maßnahmen: "Nichts ist entschieden", sagt Emmanuel Macron

Im "Le Journal du dimanche" rechtfertigt der Staatschef seine Entscheidung, im Februar nicht wieder landesweit in einen Lockdown zu gehen: "Die harten Maßnahmen im Dezember haben ein Wiederaufflammen der Epidemie auch nicht verhindert." Er...

Im "Le Journal du dimanche" rechtfertigt der Staatschef seine Entscheidung, im Februar nicht wieder landesweit in einen Lockdown zu gehen: "Die harten Maßnahmen im Dezember haben ein Wiederaufflammen der Epidemie auch nicht verhindert."

Er ist seiner Strategie zur Bekämpfung von Covid-19 treu. "Wir werden uns die Wirksamkeit der Bremsmaßnahmen ansehen und gegebenenfalls die erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Aber im Moment ist noch nichts entschieden", versichert Emmanuel Macron in der Ausgabe vom 28. März des Journal du dimanche, während viele Wissenschaftler einen "strikten Lockdown" fordern.

"Eine wissenschaftliche Einstimmigkeit hat es noch nie gegeben. Und manchmal widersprechen die Fakten des nächsten Tages den Gewissheiten des Vortages", verteidigt sich Emmanuel Macron, der zufrieden ist, im Februar nicht neu in den Lockdown gegangen zu sein. "Andernorts haben die harten Maßnahmen seit Dezember ein Wiederaufflammen der Epidemie auch nicht verhindert", begründet er weiter.

Schließen von Schulen als "letzter Ausweg"
In diesem Zusammenhang bleibt auch die Vorgabe zur Öffnung von Schulen bestehen: "Die komplette Schließung von Schulen darf kein Tabu sein, aber muss ein letztes Mittel und eine zeitlich streng begrenzte Maßnahme bleiben." Ab Montag wird der Unterricht in den Schulen der 19 Departements, die unter einem regionalen Lockdown stehen, ausgesetzt, sobald ein positiver Fall festgestellt wird.

Darüber hinaus will Emmanuel Macron die Impfung der über 75-Jährigen verstärken und erwähnte erneut die Einführung "einer einheitlichen Telefonnummer, die es jedem über 75-Jährigen ermöglicht, in den kommenden Wochen einen Termin zu bekommen." "Von den fast 7 Millionen Menschen über 75 Jahren sind 3,5 Millionen noch nicht geimpft", sagt das Staatsoberhaupt.

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