Nicolas Sarkozy ruft die Polizei, da eine geheime Party bei seinen Nachbarn organisiert wurde

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Der ehemalige Staatspräsident Nicolas Sarkozy war empört über eine illegale Party bei seinen Nachbarn und rief die Polizei.

In der Nacht von Dienstag, 13. auf Mittwoch, 14. April, griff die Polizei im 16. Arrondissement von Paris ein, um eine illegale Party zu beenden. Einer der Nachbarn des Hauses, an dem sie stattfand, ist kein Geringerer als Nicolas Sarkozy, der dann auch die Polizei rief, um die illegalen Feierlichkeiten zu stoppen.

Es ist bemerkenswerter Anruf, den die Ordnungskräfte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erhalten haben. Am Ende der Leitung ein Nachbar, der sich über den nächtlichen Lärm in einer angrenzenden Wohnung aufregt. Eine Situation, die nichts Außergewöhnliches hat, außer dass der betreffende Nachbar kein anderer als Nicolas Sarkozy ist.

So finden sich die Polizisten vor dem ehemaligen Präsidenten der Republik wieder, als sie gegen 23 Uhr das Haus im 16. Bezirk von Paris aufsuchen. Vor Ort erklärte Nicolas Sarkozy ihnen, dass in der Wohnung seiner Nachbarn, die regelmäßig für Dreharbeiten angemietet wird, gerade ein Team eine Sendung für einen französischen Kabelfernsehsender produziert, wie Le Parisien berichtet. Es ist noch nicht Mitternacht, die Stimmung ist noch nicht wirklich ausgeartet, aber schon zu laut für den ehemaligen Staatschef, der der Polizei erklärt, dass es hier immer wieder zu Lärmbelästigung kommt.

Aus pädagogischen Gründen haben die Polizeibeamten zunächst nur eine Person wegen nächtlicher Ruhestörung verwarnt. Aber es wird zu einem richtigen Problem: Ein paar Stunden später, gegen 2:30 Uhr, werden die Ordnungskräfte erneut wegen der gleichen Ärgernisse an die bekannte Adresse gerufen.

Jetzt, am Ende des Abends, feiern die Bewohner der Wohnung lautstark das Ende der Dreharbeiten, vermutlich ohne Barrieregesten zu beachten. Dieses Mal forderten die Polizeibeamten die TV-Crew auf, das Gebäude zu verlassen. Nach einigen Minuten des Widerstands stellte die Polizei schließlich siebzehn Strafzettel wegen des Nichttragens einer Maske und der Nichteinhaltung der Ausgangssperre aus, und die Partygänger zogen schließlich von dannen.

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