Paris: Zwei Frauen in der Nähe des Eiffelturms wegen eines freilaufenden Hundes mit Messer angegriffen

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Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen versuchten Totschlags eingeleitet. 

Zwei Frauen wurden am Sonntagabend in der Nähe des Eiffelturms in Paris nach einem “Streit um einen freilaufenden Hund” mit Messern angegriffen, heißt es in einer Pressemitteilung des Pariser Polizeipräsidiums vom Dienstag, 20. Oktober.

In vielen Nachrichten in sozialen Netzwerken wurde behauptet, dass der Angriff damit zusammenhänge, dass die Opfer Muslime und verschleiert waren. “In diesem Stadium der Ermittlungen gibt es keine Beweise, die die Theorie eines rassistischen oder mit dem Tragen des Schleiers verbundenen Motivs stützen”, so eine dem Fall nahe stehende Quelle gegenüber franceinfo.

Einer der Täter verhaftet, der zweite gesucht
Am Sonntag gegen 20.00 Uhr fand die Polizei nach einem Notruf zwei Frauen mit Stichwunden auf dem Champ-de-Mars. Diese Aggression sei einem Streit zwischen vier Frauen gefolgt, weil ein freilaufender Hund an den Kindern der beiden Opfer nahegekommen sei”, sagte die Polizeipräfektur. Die Opfer wurden sofort von einem Krankenwagen der Feuerwehr ins Krankenhaus transportiert. Keine der Verletzungen ist lebensgefährlich.

“Den am Tatort anwesenden Polizeibeamten gelang es, einen der mutmaßlichen Täter festzunehmen. Die Ermittler tun alles, um den zweiten Täter festzunehmen”, fügte das Polizeipräsidium hinzu. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Mordversuchs eingeleitet.


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