Tag & Nacht

Der Sozialist Boris Vallaud hat am Donnerstag, dem 20. Juni, in Paris vor einer Gruppe von Unternehmern gesprochen und ein „solidarisches und wirtschaftlich patriotisches“ Engagement der Milliardäre gefordert.

Ein Appell an die Verantwortung der Reichen

Vallaud betonte, dass die Reichen von öffentlichen Dienstleistungen und staatlichen Subventionen profitiert hätten: „Sie haben von unseren Schulen, unseren öffentlichen Dienstleistungen und unseren staatlichen Zuschüssen profitiert.“ Gemeinsam mit dem Vertreter der Partei „La France Insoumise“, Eric Coquerel, verteidigte er das Wirtschaftsprogramm der linken Allianz, das die Wiedereinführung der Vermögenssteuer (ISF) mit einem Klimakomponenten sowie die Abschaffung der in 2017 eingeführten „Flat Tax“ und die Wiedereinführung der „Exit Tax“ vorsieht.

Ein Klarer Standpunkt

Die Forderung des Linksbündnisses Neue Volksfront ist eindeutig: Die Reichen sollen mehr Verantwortung übernehmen, indem sie einen größeren Beitrag zur Gesellschaft leisten. Diese Aufforderung ist Teil eines umfassenderen Programms, das auf soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Fairness abzielt. Der Vorschlag, die Vermögenssteuer wieder einzuführen, ist ein Schritt in Richtung einer gerechteren Verteilung der Lasten.

Eine Frage der sozialen Gerechtigkeit

Die Argumentation von Vallaud und Coquerel basiert auf dem Prinzip der Gerechtigkeit. Sie betonen, dass diejenigen, die von der Gesellschaft profitieren, auch einen angemessenen Beitrag leisten sollten. Es bleibt abzuwarten, wie diese Vorschläge bei den Wählern ankommen und ob sie in der Lage sind, die notwendige Unterstützung für ihre Umsetzung zu gewinnen.


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