Raumfahrt: Airbus soll einen Rover entwickeln, um Materialproben auf dem Mars zu sammeln

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Die Europäische Raumfahrtagentur hat die Airbus-Gruppe mit der Entwicklung eines Geräts beauftragt, das bis Ende 2031 die ersten Proben vom Mars zurück zur Erde bringen soll.

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) gab am Dienstag bekannt, dass sie sich für Airbus Defence and Space entschieden hat, um einen Rover zu entwickeln, der auf dem Mars operieren kann. Der Sample-Fetch-Rover wird bei der Mars Sample Return Mission, einer gemeinsamen ESA/Nasa-Mission, eingesetzt werden. Der Start der Mission ist für 2026 geplant, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht, die von Zone Bourse veröffentlicht wurde.

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Tipp der Redaktion

Das Programm zur Gewinnung von Marsbodenproben wird in zwei Phasen durchgeführt. Die erste wird auf dem Rover “Perseverance” basieren, der die zu untersuchenden Materialien einsammelt und in kleine Metallröhrchen am Boden ablegt. Diese Operation ist Teil der Mission Mars 2020. der Sample-Fetch-Rover wird auf den Roten Planeten geschickt, um die Röhrchen mit den materialien einzusammeln.

Bergung von 36 Röhrchen pro Tag
Im Jahr 2028 wird der Sample-Fetch-Rover sechs Monate lang mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 Metern pro Tag die Oberfläche des Planeten absuchen, um bis zu 36 Container zu bergen. Der Rover wird auch so programmiert werden, dass er diese Röhren zum Ausgangspunkt seiner Erkundung zurückbringt und sie in einer Rakete platziert, die sie in der Umlaufbahn des Mars positioniert. Ein von der ESA entwickeltes Raumfahrzeug wird sie dann übernehmen und zur Erde transportieren.

Die von der Airbus-Tochter gewonnene Ausschreibung bezieht sich auf “Advanced B2”, eine neue Stufe der für den Bau des Sample-Fetch-Rover erforderlichen Studien. Ingenieure des Luftfahrtgiganten haben bereits im Rahmen einer früheren Forschungsphase im Zusammenhang mit dem Fahrzeug an dem Projekt gearbeitet. Insbesondere stellten sie sich einen automatisierten Arm zum Greifen der Röhren und Algorithmen vor, um die Lokalisierung der auf dem Mars zurückgelassenen Proben zu erleichtern.


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