Tag & Nacht

Am Samstag, dem 21. Oktober, wurden zwei 17-jährige Jugendliche verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, nachdem sie verdächtigt wurden, Flaschen mit Chemikalien auf das Gelände ihres Gymnasiums in Rouen schmuggeln zu wollen.

Zwei 17-jährige Jugendliche, die verdächtigt werden, Flaschen mit Chemikalien in ihr Gymnasium in Petit-Quevilly (Seine-Maritime) geschmuggelt zu haben oder es zumindest versucht zu haben, wurden in Polizeigewahrsam genommen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag, dem 21. Oktober, meldete.


Der Schulleiter des Colbert-Gymnasiums bei Rouen hatte am vergangenen Freitag berichtet, „dass ein Gymnasiast mit einer Plastikflasche, die eine gefährliche Chemikalie enthalten haben könnte, am Eingang des Gymnasiums erwischt wurde“, so die Staatsanwaltschaft Rouen.

„Der 17-jährige Gymnasiast wurde in Polizeigewahrsam genommen, ebenso wie einer seiner Mitschüler, ebenfalls 17 Jahre alt, der wohl auch in die Tat verwickelt war“, so die Staatsanwaltschaft.

Laut mehrerer Polizeiquellen enthielt die Flasche Salzsäure und der beschuldigte Gymnasiast, ein syrischer Staatsangehöriger, war zwischen in den Jahren 2020 und 2021 wegen einer möglichen Radikalisierung betreut worden. Das Lycée Colbert in Petit-Quevilly in der Nähe von Rouen erstattete Anzeige.

Der Schulleiter teilte mit, dass bereits in der vergangenen Woche „zwei ähnliche Vorfälle“ festgestellt worden seien, so die Staatsanwaltschaft.

„Die Ermittlungen werden fortgesetzt, um die Rolle aller Beteiligten und ihre Beweggründe zu ermitteln“, betonte die Staatsanwaltschaft.


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