Tag & Nacht

Ein 18-jähriger Mann wurde am Sonntagabend, dem 26. Mai, in Marseille (Bouches-du-Rhône) schwer verletzt. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Radio France am Montag aus Polizeiquellen.

Schüsse auf offener Straße

Die Schießerei ereignete sich gegen 22:30 Uhr auf offener Straße im 14. Arrondissement der Stadt. Der junge Mann, bekannt für seine Teilnahme am Drogenhandel, wurde dabei am Kopf und im Bauch getroffen. Sein Zustand ist kritisch.

Flucht und Ermittlungen

Die Täter sind noch auf der Flucht. Das Büro der Staatsanwaltschaft Marseille hat eine umfassende Untersuchung wegen „versuchten vorsätzlichen Totschlags in organisierter Bande“, „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ und „Sachbeschädigung“ eingeleitet.

Hintergründe der Tat

Obwohl die Ermittlungen erst begonnen haben, deuten erste Hinweise darauf hin, dass die Tat im Zusammenhang mit Drogenkriminalität steht. Marseille ist für seine Probleme mit Drogenbanden und die damit einhergehende Gewalt bekannt. Die Polizei arbeitet daran, die Täter zu identifizieren und sie vor Gericht zu bringen.

Ein Appell an die Öffentlichkeit

Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, jegliche Informationen, die zur Aufklärung des Verbrechens führen könnten, zu melden. Jeder Hinweis könnte entscheidend sein, um den Fall zu lösen und weitere Gewalt zu verhindern.

Diese tragische Episode zeigt einmal mehr die brutale Realität des Drogenhandels und seine verheerenden Auswirkungen auf junge Menschen. In Marseille, wie in vielen anderen Städten, bleibt die Bekämpfung der Drogenkriminalität eine große Herausforderung – doch sie muss bewältigt werden.

Zu hoffen ist, dass die Ermittlungen schnell Fortschritte machen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Gleichzeitig sollten präventive Maßnahmen verstärkt werden, um junge Menschen vor dem Abgleiten in kriminelle Machenschaften zu schützen.


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