Tag & Nacht

Frankreich bereitet sich auf eine besonders heftige Wetterphase vor, denn das Sturmtief Pierrick zieht über das Land. Starke Winde, Gewitter, Regenfälle und sogar Schneefall in höheren Lagen werden für verschiedene Regionen des Landes am Montag und Dienstag erwartet.

Heftige Winde und beeindruckende Wellen

Das Sturmtief Pierrick, das sich vor der Küste Portugals gebildet hat, wird auf seinem Weg zur Bretagne starke Windböen von bis zu 110 km/h an den Küsten und Wellen von 4 bis 6 Metern Höhe mit sich bringen. Diese Bedingungen werden durch hohe Gezeitenkoeffizienten verstärkt, was das Risiko von Überschwemmungen erhöht.


Montagnachmittag: Zunehmende Wetterunruhen

Das Wetter wird im Laufe des Montags zunehmend unbeständiger über Frankreich. Bedrohliche Wolken bilden sich zwischen den Pyrenäen und dem Zentrum Frankreichs. In der Bretagne verstärkt sich der Südwind. Gewitter brechen von der Normandie bis zu den Hauts-de-France aus.

Montagabend: Starke Gewitter vorausgesagt

Gewitter, die teilweise heftig ausfallen können, mit Hagel und Windböen bis zu 90 km/h, werden von den Pyrenäen bis zum Zentrum Frankreichs und den Ardennen erwartet. In der Bretagne weht der Südwind mit Geschwindigkeiten von 90 bis 110 km/h. Im Finistère könnten die Böen 120 km/h überschreiten.

Die Nacht von Montag auf Dienstag: Anhaltende orkanartige Böen und Regenfälle

Starkregen und Gewitter setzen sich in den Regionen östlich von Rhône und Saône fort. An den Küsten des Ärmelkanals herrscht Sturm mit Böen von bis zu 100 km/h. Die Côte d’Opale wird gegen Ende der Nacht betroffen sein.

Dienstagmorgen: Starke Regenfälle und Schneefall

Starke Regenfälle werden die Regionen von der Franche-Comté bis Rhône-Alpes und die Cevennen treffen, mit 30 bis 50 Liter/m2 Niederschlag. In den Alpen wird starker Schneefall über 1.300 Metern Höhe erwartet. Der Wind lässt an den bretonischen Küsten nach, weht jedoch weiterhin in Böen von der Normandie bis zu den Hauts-de-France, mit bis zu 130 km/h an den exponiertesten Stellen. Wellen von 3 bis 6 Metern sind vorausgesagt, und das Risiko einer Sturmflut ist gegeben.


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