Trotz Coronavirus will Emmanuel Macron weiter reformieren

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Wie Olivier Véran verteidigte auch Emmanuel Macron am Dienstag, 12. Januar, die Impfstrategie der Regierung. Doch hinter den Kulissen werden Fehler eingeräumt.

Die Regierung von Jean Castex räumt hinter den Kulissen einige Fehler ein, vor allem bei der Kommunikation der Impfstrategie. Ein ranghoher Minister sprach am Dienstag, 12. Januar, von “Versagen” und ist der Meinung, dass die Anfang Dezember gesetzten und dann etwas aus den Augen verlorenen Prioritäten wiederholt, wiederholt und nochmals wiederholt werden sollten.

Hinzu kommt eine gewisse Verwirrung, die durch die parasitäre Einmischung der Minister selbst verursacht wurde. Letzte Woche sorgte Emmanuel Macron für ein böses Erwachen, als er sagte, dass “bei diesen Impfstofffragen die Verantwortlichen, und nur sie, das Wort ergreifen sollten”. In seiner Schusslinie war Jean-Baptiste Djebbari, der Minister für Verkehr.

Zur Abwechslung findet am Mittwochmittag ein Regierungsseminar statt. Ziel ist es, zu zeigen, dass Emmanuel Macron weiterhin Reformen durchführen, den Fahrplan für die nächsten sechs Monate auf den Tisch legen und zeigen will, dass Covid-19 nicht alles erdrückt. Im Vordergrund stehen vor allem Sicherheit und Umweltfragen mit der Durchführung eines möglichen Referendums. Auch die Rentenreform wird von der Regierung diskutiert, obwohl einige dies gerne auf eine mögliche zweites Regierungszeit verschieben würden.


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