Tag & Nacht

Schwere Regenfälle trafen am Montag, dem 18. September, die Regionen Ardèche, Drôme und Isère. Zahlreiche Dörfer wurden überschwemmt und Bewohner mussten aus ihren Häusern gerettet und evakuiert werden.

Am späten Vormittag am Montag, dem 18. September, verwandeln sich die Straßen in der Drôme plötzlich in reißende Flüsse. Einige Autofahrer bleiben in den Wassermassen gefangen. Sintflutartige Regenfälle und Windböen brechen herein – die Anzeichen für ein besonders heftiges stationäres Gewitter. Innerhalb weniger Stunden fielen in der Drôme mehr als doppelt so viele Niederschläge wie normalerweise im September.


Überschwemmungen und Erdrutsche
In Tain-l’Hermitage (Drôme) ergoss sich der Schlamm eines überschwemmten Feldes über die Autos auf der angrenzenden Autobahn. Die A7 blieb mehrere Stunden lang für den Verkehr gesperrt. Im Departement Ardèche führten die Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen. In dem Dorf Vion (Ardèche) rückte die Feuerwehr zu einem Einsatz nach dem anderen aus. Ein Bach war über die Ufer getreten und die Wassermassen stürzten die Hauptstraße hinunter. „Es ist das erste Mal in den 40 Jahren, die wir hier leben, dass wir so etwas sehen“, sagt eine Anwohnerin gegenüber dem Sender Franceinfo. Auch die Region Isère war von den extrem starken Regenfällen betroffen.


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