Versteigerung eines Schuhs von Marie-Antoinette für mehr als 40.000 Euro

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Der auf 8.000 bis 10.000 Euro geschätzte Schuh, der einst Marie-Antoinette gehörte, wurde am Sonntag, dem 15. November, bei einer von Osenat organisierten Auktion für mehr als 43.750 Euro versteigert. 

Ein weißer Seidenschuh, der einst Königin Marie-Antoinette gehörte, wurde am Sonntag, dem 15. November, für 43.750 Euro verkauft, teilte das Versailler Auktionshaus Osenat mit. Dieser Schuh ist eines der bemerkenswertesten Exponate in der Auktion mit dem Titel “Royalty at Versailles”.

Der Schuh ist “im vorderen Drittel aus Seide und im hinteren Drittel aus Ziegenleder”, mit “vier übereinanderliegenden Faltenbändern” auf dem Obermaterial, einer Ledersohle und einem “mit grauem Lackleder bezogenen Absatz” von 4,7 cm Höhe, beschrieb Osenat. Er ist 22,5 cm lang, was in etwa einer heutigen Größe 36 entsprechen würde. Der Schuh ist in recht gutem Zustand, auch wenn die Seide ausgefranst ist. Er sei Marie-Emilie Leschevin de Prévoisin, einer engen Freundin von Madame Campan, der ersten Kammerzofe der Königin, geschenkt worden und von den Nachkommen dieser 1816 verstorbenen Frau bis zu diesem Verkauf aufbewahrt worden.

Eine Figur, die weiterhin fasziniert
Dank des “großen Interesses” der “internationalen Sammler”, so Osenat, liegt der erzielte Preis weit über den geschätzten 8.000 bis 10.000 Euro. Die Figur der in Österreich geborenen Königin, die wie ihr Ehemann Ludwig XVI. während der Revolution 1793 enthauptet wurde, fasziniert nach wie vor Menschen auf der ganzen Welt.


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