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Viele Internetnutzer haben bemerkt, dass in den E-Mail-Postfächern Frankreichs eine neue „Phishing“-Masche kursiert. Unter dem Vorwand einer (falschen) Geldstrafe werden Internetnutzer aufgefordert, ihre Bankdaten anzugeben, um die vermeintliche Strafe zu bezahlen.

Vielleicht haben Sie bereits eine solche E-Mail erhalten: eine Nachricht in Form eines Strafzettels, die vermeintlich von den Behörden verschickt wurde. Eine Warnung wurde von der spezialisierten Website Phonandroid herausgegeben, die etwas anprangert, was gemeinhin als „Phishing“-Kampagne bekannt ist: eine betrügerische Technik, die darauf abzielt, Internetnutzer dazu zu verleiten, vertrauliche Daten zu übermitteln.

In den E-Mails heißt es, dass das Fahrzeug der Empfängers der E-Mail kontrolliert und eine Geschwindigkeitsübertretung festgestellt wurde. Der Autofahrer wurde angeblich mit 85 km/h statt mit 70 km/h geblitzt. Der Halter des Fahrzeugs wird daraufhin zur Zahlung eines Bußgelds in Höhe von 45 Euro aufgefordert; außerdem drohe ihm bei Nichtzahlung der Entzug seines Führerscheins.

Verschiedene Hinweise zur Aufdeckung von Betrug
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um diese betrügerischen Nachrichten zu erkennen, auch wenn sie die bekannten Logos der von der französischen Verwaltung versandten wahren Dokumente enthalten. In der Praxis versendet die Nationale Agentur für die automatisierte Bearbeitung von Verstößen (ANTAI) tatsächlich Bußgelder per E-Mail. Die E-Mail-Adresse, an die diese Art von Nachricht gesendet wird, lautet jedoch „[email protected].“ und nicht „AMENDES GOUV“.



Zweiter Hinweis: Die gefälschte Nachricht ist allgemein gehalten. An keiner Stelle wird Ihre Identität erwähnt oder auch nur ein Element, das die Identifizierung Ihres Fahrzeugs ermöglichen würde. Auch der Ort der angeblichen Übertretung wird in der E-Mail nicht genannt.

Was ist, wenn ich hereingelegt worden bin?
Wenn Sie auf eine solche Phishing-Mail geantwortet haben, haben Sie sicher bemerkt, dass die betrügerische E-Mail Sie auf eine Website verweist, auf der Sie nach Ihren Bankdaten gefragt werden. Wenn Sie diese eingegeben haben, müssen Sie sich umgehend an Ihre Bank wenden und die Situation erklären. Sie sollten die kriminelle E-Mail dann an die Plattform „Signal Spam“ melden: Diese Website wird von der französischen Nationalen Kommission für Informationstechnologie und bürgerliche Freiheiten (CNIL) empfohlen.

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