Ein GPS-Fehler verärgert die Bewohner eines kleinen Dorfes in den französischen Seealpen. Seit mehreren Monaten stecken immer wieder fehlgeleitete grosse Lastwagen in der Gemeinde Villars-sur-Var fest.
Die Ruhe von Villars-sur-Var (Alpes-Maritimes), einem kleinen Dorf im Hinterland von Nizza, war in letzter Zeit stark gestört. Wie so oft malte der Künstler Christian Saxemard, Einwohner von Villars-sur-Var, in seinem Atelier. Dann hörte er plötzlich „einen großen, großen Lärm, etwas Riesiges“. Ein 44-Tonnen-Lastwagen hat auf seinem Weg alles weggerissen, auch den Zaun des Hauses von Christian Saxemard. Der Fahrer, ein Italiener, hatte auf dieser Straße, die für Fahrzeuge über 15 Tonnen gesperrt ist, eigentlich nichts zu suchen.
Der unglückliche LKW-Fahrer erklärt, dass er seinem Google-GPS gefolgt sei. „Google leitet die Lastwagen auf diese enge und gefährliche Departementsstraße, die direkt nach Villars-sur-Var führt“, erklärt Carole Borrelli, die erste stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde, auf dem Sender France 2. Google Maps leitet die LKWs nämlich nicht die Hauptstraße, sondern auf eine kleine steile Straße, die für Fahrzeuge über 15 Tonnen gesperrt und auch nicht geeignet ist. Die grossen Wagen bleiben dann natürlich oft stecken und verursachen darüber hinaus zahlreiche Schäden in der Gemeinde.
Die stellvertretende Bürgermeisterin schlägt Alarm und fordert Google auf, die Route zu ändern, da sie irgendwann einen schlimmen Unfall befürchtet.
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