In Rambervillers (Vogesen) wurde die Leiche eines fünfjährigen Mädchens in einem Müllsack entdeckt. Ein 16-jähriger Jugendlicher, der unter psychischen Problemen leidet, befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.
Das Drama ereignete sich in der Gemeinde Rambervillers in den Vogesen. Die Entdeckung der Leiche eines fünfjährigen Mädchens in einem Müllsack erschüttert das Departement Vosges.
Wie die Zeitung Vosges Matin berichtet, wurde die Leiche eines fünfjährigen Mädchens am Dienstag, dem 25. April, in einem Müllsack entdeckt, der sich in einer Wohnung befand, die nur etwa 100 Meter vom Haus des jungen Opfers entfernt war. Das Mädchen wurde seit mehreren Stunden vermisst. Seine Mutter hatte es am frühen Nachmittag bei der Polizei als vermisst gemeldet.
Wie die Zeitung Le Parisien unter Berufung auf übereinstimmende Quellen berichtet, fiel der Verdacht der Ermittler sehr schnell auf einen 16-jährigen Jugendlichen. Laut Vosges Matin befand sich der Jugendliche, der den Justizbehörden bereits bekannt ist, in der Wohnung, in der die Leiche des Mädchens gefunden wurde. Er wurde am frühen Abend in Polizeigewahrsam genommen. Der Jugendliche soll unter psychischen Problemen leiden.
Er hatte in den letzten Tagen immer wieder kleine Mädchen angesprochen.
Vosges Matin berichtet, dass der Verdächtige in den letzten Tagen aufgrund seines zweideutigen Verhaltens aufgefallen sei. Nachbarn hätten ihn auf seinem Fahrrad planlos umfahren sehen und er habe mehrmals junge Mädchen dazu überreden wollen, ihn in seine Wohnung zu begleiten, um ihnen dort eine kleine Katze zu geben.
Derzeit befinden sich zahlreiche Polizeieinheiten vor Ort. Die Umgebung ist für den Verkehr gesperrt. Die Staatsanwaltschaft von Épinal hat eine Untersuchung eingeleitet.
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