Ausgangssperre: Öffentlicher Nahverkehr am Abend in der Ile-de-France reduziert

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Nach 21.00 Uhr wird das Angebot der Metro “auf etwa jede zweite Metro” reduziert, ebenso wie die Frequenz der Busse, mit Ausnahme der “am meisten frequentierten Buslinien und der Linien, die Krankenhäuser bedienen”, erklärte am Montag, Ile-de-France Mobilités.

Mit der Ausgangssperre, die zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie verhängt wurde, ist der öffentliche Verkehr nachts viel weniger stark ausgelastet. Die Ile-de-France Mobilités (IDFM) wird daher ab 21 Uhr das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln in der Pariser Region reduzieren. Diese Änderung soll ab Mittwoch, 28. Oktober in Kraft treten.

“Es wird eine Anpassung des Beförderungsangebots vorgenommen (…), um dem sehr starken Rückgang der Passagierzahlen Rechnung zu tragen”, erklärte der IDFM. In der Woche vom 17. bis 24. Oktober hat der Betreiber nach 21 Uhr nur 13% der normalen Fahrgastzahlen gemessen. Dieser Verkehr “sinkt nach 23 Uhr auf fast 0”, beobachtete Ile-de-France Mobilités.

Drei zwischen 20.00 und 21.00 Uhr verstärkte U-Bahn-Linien.
Das U-Bahn-Angebot wird “auf etwa jede zweite U-Bahn” reduziert, ebenso wie die Frequenz der Busse, mit Ausnahme der “verkehrsreichsten Buslinien und Linien, die Krankenhäuser bedienen”, die unverändert bleiben, so die regionale Verkehrsbehörde. Die U-Bahnlinien 4, 7 und 13 werden jedoch zwischen 20.00 und 21.00 Uhr verstärkt, “um Situationen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu bewältigen”. Seit dem 17. Oktober und der Einführung der Ausgangssperre in der Region Ile-de-France sind einige Linien vor 21 Uhr überfüllt.

Auf der Zug- und RER-Seite wird das Angebot ebenfalls auf einen von zwei Zügen reduziert, mit Ausnahme der Linien, bei denen die Wartezeit in normalen Zeiten 30 Minuten oder mehr beträgt. Für Straßenbahnen wird die Reduzierung ab 21.00 Uhr “schrittweise” erfolgen. “Das Niveau des Beförderungsangebots wird täglich analysiert und kann je nach Fahrgastzahlen, insbesondere nach den Schulferien, angepasst werden”, sagte der IDFM und betonte, dass das Beförderungsangebot von morgens bis 21.00 Uhr zu 100 % aufrechterhalten wird.


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