Coronavirus: 14 Millionen Geimpfte vor dem Sommer

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Die Impfung gegen das Coronavirus wird in Frankreich weiterhin in verschiedenen Zentren für vorrangige Zielgruppen durchgeführt. Das Gesundheitsministerium verspricht, dass “die Zahl der Geimpften in Altersheimen ab nächster Woche in die Höhe schießen wird”. Das Ziel sind 14 Millionen geimpfte Menschen vor dem Sommer.

Die Regierung, die eine interministerielle Arbeitsgruppe für die Impfstrategie eingerichtet hat, rechnet damit, dass bis zum Sommer 14 Millionen Franzosen gegen das Coronavirus geimpft werden, in einem ersten Schritt 1 Million bis Ende Januar. Eine zu geringe Zahl, um in den kommenden Wochen neue restriktive Maßnahmen zu vermeiden oder ganz das Tragen von Masken zu verzichten.

Seit Beginn der Impfung am 26. Dezember 2020 wurden in Frankreich 189.834 Personen in den von den Gesundheitsbehörden definierten Prioritätsgruppen geimpft: ältere Menschen in Altersheimen oder in Langzeitpflegestationen; alle Pflegekräfte, die älter als 50 Jahre sind oder an Vorerkrankungen leiden; Feuerwehrleute, die älter als 50 Jahre sind oder an Vorerkrankungen leiden; Haushaltshilfen, die älter als 50 Jahre sind oder an Vorerkrankungen leiden; schutzbedürftige behinderte Menschen, die in Pflegeheimen und spezialisierten Pflegeeinrichtungen betreut werden. Die Impfkampagne wird dann am Montag, 18. Januar, für alle Personen über 75 Jahre geöffnet.

Für diese Kategorie der Bevölkerung hatte die Stadt Nancy geplant, die Führung zu übernehmen und diesen Mittwoch, 13. Januar, zu beginnen. Einigen wenigen Menschen gelang es jedoch, bereits am Dienstag einen Termin für eine Impfung über die Anwendung Doctolib zu vereinbaren, die als offizieller Partner ausgewählt wurde, um den Franzosen die Möglichkeit zu geben, online einen Termin für eine Impfung gegen Covid-19 zu vereinbaren.

“Die Zahl der Geimpften in Altersheimen wird ab nächster Woche sprunghaft ansteigen”

Um das von der Regierung gesetzte Ziel zu erreichen, “wird die Zahl der Geimpften in Altersheimen ab nächster Woche sprunghaft ansteigen”, ist man sich im Gesundheitsministerium sicher. Und ab Donnerstag, 14. Januar, werden mehr als 300 Impfstellen eingerichtet und auf einer Karte mit der Möglichkeit der Online- oder Telefonbuchung präsentiert”, heißt es in den Diensten des Ministeriums, das hofft, dass sich dann auch Menschen ab 65 Jahren “so schnell wie möglich” impfen lassen können.

225 Millionen Dosen Impfstoff sind bestellt worden
Was den Nachschub an Impfstoffdosen angeht, “so nimmt er langsam zu”, sagt das Gesundheitsministerium. Zusätzlich zu dem bereits auf dem Markt befindlichen Serum von Pfizer-BioNTech wurde der Impfstoff von Moderna am Montag erstmals mit 50.000 Dosen ausgeliefert. “Ende Januar wird dieser dank einer einfacheren Logistik als die von Pfizer im ganzen Land präsent sein”, erklärt das Ministerium.

Insgesamt wurden 225 Millionen Impfstoffdosen bei verschiedenen herstellern bestellt: 49 Millionen bei Pfizer-BioNTech, 24 Millionen bei Moderna, 44 Millionen bei AstraZeneca-Oxford, 33 Millionen bei CureVac, 30 Millionen bei Janssen und 45 Millionen bei Sanofi-GSK (derzeit sind nur Pfizer-BioNTech und Moderna in Frankreich zugelassen). Unter Berücksichtigung der zwei erforderlichen Dosen pro Patient (außer bei Janssen) und dem geschätzten Verlust von 30 % sind 87 Millionen Impfungen in Frankreich möglich. Bei fast 66 Millionen Franzosen sollte also jeder geimpft werden können. Aber bis wann? Das ist die Frage, die sich jeder stellt.


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