Covid-19: 300.000 Anträge auf Hilfe aus dem Solidaritätsfonds könnten betrügerisch sein

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Von den zwei Millionen Anträgen von Unternehmen, die von der Gesundheitskrise betroffen sind und staatliche Beihilfen erhalten, sind laut Franceinfo 300.000 Akten “möglicherweise betrügerisch”.

Hat die Gesundheitskrise Gauner begünstigt? Unter den Anträgen von den fast zwei Millionen Unternehmen, die den Solidaritätsfonds zur Überwindung der Gesundheitskrise in Anspruch genommen haben, soll das Wirtschaftsministerium laut Franceinfo 300.000 “möglicherweise betrügerische” Akten identifiziert haben.

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Insgesamt hat dieser Fonds die Auszahlung von 14 Milliarden Euro ermöglicht, bei einer durchschnittlichen Rate von 5.300 Euro pro Monat. Ursprünglich für kleine Unternehmen in Höhe von 1.500 Euro gedacht, kommt dieser Fonds jetzt auch größeren Firmen zugute. Das Ministerium beabsichtigt daher, seine Kontrollen für Anträge Unternehmen zu systematisieren, die mehr als 30.000 EUR an Beihilfen erhalten.

Um die Überwachung verdächtiger Akten zu verstärken, plant das Wirtschaftsministerium laut Franceinfo sogar die Einstellung von 250 Leiharbeitern, um die rund 100.000 Akten und Anfragen zu bearbeiten, die das Ministerium täglich erreichen.

Wirtschaftsminister Bruno Le Maire seinerseits zog angesichts von Gerüchten über zivilen Ungehorsam von Restaurantbesitzern am Montag, dem 1. Februar, die Schrauben an und drohte, im Wiederholungsfall den Solidaritätsfonds für Zuwiderhandelnde für einen Monat oder länger zu sperren.


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