Covid-19: Immer weniger Abnehmer für den Impfstoff von AstraZeneca

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Das Serum von AstraZeneca ist der unbeliebteste der Covid-19-Impfstoffe. Die Patienten lehnen es ab, aber die Dosen werden weiterhin nach Frankreich geliefert. Bedroht diese Ablehnung den Erfolg der französischen Impfkampagne?

Die Vorräte von AstraZeneca nehmen angesichts eines Mangels an Personen, die sich damit impfen lassen wollen, stetig zu. In den letzten drei Wochen hat sich die Zahl der mit AstraZeneca geimpften Personen zwar fast verdreifacht, aber die Auslastung im Verhältnis zu den Vorräten beträgt nur 53%, verglichen mit 85% bei Moderna und 90% bei Pfizer. Sollte er nun doch auch jüngeren Menschen zugänglich gemacht werden? In Frankreich ist der Impfstoff von AstraZeneca bisher nur Menschen über 55 vorbehalten, in Kanada und Großbritannien werden Menschen ab 30 Jahren damit geimpft. Gesundheitsminister Véran hat bei der Hohen Behörde für Gesundheit angefragt, ob das Alter auch in Frankreich gesenkt werden kann, auch wenn das bedeutet, dass die Patienten eine Risikoerklärung unterschreiben müssen.

Ist die Impfstrategie bedroht?
Sind die Ziele der Impfkampagne bedroht? AstraZeneca ist einer der Impfstoffe, auf die sich die französische Strategie stützt. “Im aktuellen Kontext hat AstraZeneca nicht bewiesen, dass es ein schlechter Impfstoff ist, also muss er verwendet werden, es ist wichtig, ihn zu haben”, sagt Laurent Chambaud, Direktor der École des hautes études en santé publique. Auf der anderen Seite fordern Allgemeinmediziner RNA-Impfstoffe in ihren Praxen, um die Nachfrage der Patienten befriedigen zu können.

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