Covid-19: Impfzentren plötzlich überrannt

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Und nun wollen doch viele Franzosen geimpft werden...

Die Wirkung zeigte sich sofort: Kaum war die Rede von Emmanuel Macron vorbei, explodierten die Anfragen nach Impfterminen auf der Plattform Doctolib. Am 12. Juli wurde mit 792.339 Injektionen ein neuer Rekord an Impfungen aufgestellt.

Überall in Frankreich ist es das gleiche Szenario, die Impfzentren sind voll. In Toulouse (Haute-Garonne), gibt es ab neun Uhr morgens keine Impfung mehr für Menschen ohne Termin. Nicht jeder konnte einen Platz im Internet ergattern. In Velizy (Yvelines) warten am späten Vormittag fast 80 Menschen darauf, geimpft zu werden, und viele von ihnen wurden von Emmanuel Macron motiviert.

Viele Impfwillige sagen aber, dass sie sich mehr oder weniger gezwungen fühlen, da sie Einschränkungen in ihrem täglichen Leben befürchten. In Vélizy gibt es zwar genügend impfstoffe, aber angesichts des Zustroms mussten die Leiter des Zentrums Personal rekrutieren. Eine noch nie dagewesene Begeisterung für die Impfung: Mehr als 1,7 Millionen Menschen haben in den vergangenen Stunden einen Termin vereinbart. Fünfmal mehr als vor sieben Tagen. “Zwei Drittel der Termine wurden von Menschen unter 35 Jahren gemacht (…) das ist normal, diese Altersgruppe ist weniger geimpft als die Älteren”, bemerkt Stanislas Niox-Château, Mitbegründer von Doctolib gegenüber France 2.


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