Covid-19: In Frankreich sind fast 85% der Intensivpatienten nicht geimpft

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Das dem Gesundheitsministerium angegliederte DREES hat am Freitag, dem 13. August, seinen wöchentlichen Bericht veröffentlicht, in dem die Zahl der positiven Tests und der Krankenhausaufenthalte im Zusammenhang mit Covid-19 nach dem Impfstatus verglichen wird. Nach ihren Angaben sind 85% der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden, nicht geimpft.

Wie jede Woche hat die DREES (Direction de la recherche, des études, de l’évaluation et des statistiques) eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der die Daten zu den Vorsorgeuntersuchungen und Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zusammengestellt sind. Nach ihren Angaben sind 85% der Patienten, die auf den Intensivstationen in Frankreich behandelt werden, nicht geimpft.

Auch die Zahl der positiven Tests ist bei den Nichtgeimpften achtmal so hoch: 345 pro 100 000 Einwohner gegenüber 45 Fällen pro 100 000 Einwohner bei den Geimpften.

Starker Kontrast zwischen geimpften und nicht geimpften Personen
Es wird auch darauf hingewiesen, dass 79% der Krankenhauseinweisungen aufgrund von Covid-19 in der Woche vom 26. Juli bis 1. August auf nicht geimpfte Personen entfielen, die immer noch 85% aller in die Intensivstation eingewiesenen Personen ausmachen. Etwa 10% der Patienten in den Intensivstationen sind noch nicht vollständig geimpft.

Die Diskrepanz ist umso bemerkenswerter, als am 1. August nach Angaben der Agentur des Gesundheitsministeriums etwa 43% der Bevölkerung geimpft und etwa 42% nicht geimpft waren.

Am Freitag, dem 13. August, wies die Epidemiologin Christine Cambese im Rahmen der wöchentlichen Aktualisierung von Santé publique France darauf hin, dass sich die Epidemie zwar verlangsame, aber immer noch ansteige.


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