Covid-19 : Kultusministerin Roselyne Bachelot am Mittwoch ins Krankenhaus eingeliefert

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Kultusministerin Roselyne Bachelot konnte nach ihrer Covid-19-Erkrankung gestern das Krankenhaus wieder verlassen.

Die Kultusministerin Roselyne Bachelot liegt derzeit im Krankenhaus, nachdem sie sich mit Covid-19 angesteckt hat, teilte ihr Büro mit.

Roselyne Bachelot, die positiv auf Covid-19 getestet wurde, wurde nun ins Krankenhaus eingeliefert, aber ihr “Zustand ist stabil und gibt keinen Anlass zur Sorge”, sagte das Büro der Kulturministerin am Mittwoch gegenüber der Agentur AFP.

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“Ihr Arzt hat eine verstärkte Überwachung im Krankenhaus für die nächsten Tage empfohlen”, fügte die gleiche Quelle hinzu.

Sie ist die nach Arbeitsministerin Elisabeth Borne nun die zweite Ministerin, die in den vergangenen Tagen wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Ankündigung ihrer Ansteckung hat eine gewisse Polemik hervorgerufen. Einige werfen ihr vor, in den letzten Tagen “Unvorsichtigkeiten” begangen zu haben, alles in einem für die Kultusministerin sowieso schon angespannten Umfeld. Kaum 24 Stunden bevor die Ministerin bekannt gab, dass sie positiv auf Covid-19 getestet wurde, hatte sie den Sänger Michel Sardou mit dem Orden der Ehrenlegion ausgezeichnet. Nach der Verleihung der Medaille umarmte Roselyne Bachelot, die eine Maske trug, den Sänger sogar.

Roselyne Bachelot, geboren am 24. Dezember 1946 in Nevers, wurde im Juli zur Leiterin des Kulturministeriums ernannt und trat damit die Nachfolge von Franck Riester an. Seit ihrer Ankunft in der Rue de Valois musste sie die Auswirkungen der Gesundheitskrise auf die Kulturwelt, einschließlich der Museen, des Kinos und der darstellenden Künste, verwalten, einer Branche, die seit dem 30. Oktober komplett lahmgelegt ist.

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