Covid-19: Mit einer “Super”-Spritze wird eine siebte Dosis des Impfstoffs von Pfizer möglich

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Mit einer besonderen Spritze ist es möglich, bis zu sieben Impfdosen aus einer Ampulle des BionTech-Pfizer-Impfstoffs zu gewinnen.

Krankenhäuser und Impfzentren sind nun in der Lage, eine siebte Dosis aus Ampullen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech mit einer Spritze der neuen Generation zu gewinnen und zu injizieren. Eine Möglichkeit, die die Impfkampagne revolutionieren könnte, wenn sie zugelassen wird.

Eine neue Spritze der dritten Generation ermöglicht es nach Angaben von Medizinern, sieben Dosen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech aus einer einzigen Ampulle zu entnehmen. Diese besondere Spritze, die von einer chinesischen Firma hergestellt wird, wird in Kürze auch in Frankreich zur Verfügung stehen.

Das Prinzip ist an sich einfach: Die Chinaspritze reduziert das “Totvolumen”, d.h. das in der Spritze verbleibende Produkt. Laut Le Parisien befindet sich in dieser “Super”-Spritze keine Luft mehr. Dadurch ist es möglich, den “Totraum” zu reduzieren und somit die entnommene Produktmenge zu erhöhen.

Einige Impfzentren verfügen bereits über eine entsprechende Ausrüstung und ziehen bereits sieben Dosen aus den Impfstoffampullen. Diese Praxis ist jedoch von den zuständigen Behörden noch nicht formal zugelassen worden. Die Europäische Arzneimittelagentur geht nach wie vor davon aus, dass aus jeder Ampulle sechs Dosen gewonnen werden können.

Mitte Februar rief das Gesundheitsamt sogar das Krankenhaus von Bayeux wegen dieser Praxis zur Ordnung: “Wir haben das Krankenhaus von Bayeux aufgefordert, diese Praxis sofort einzustellen. Wir haben die Ärzte gebeten, sich an die Empfehlungen der Labore zu halten und eine Methode aufzugeben, die wir nicht zugelassen haben.” Ein Aufruf zur Ordnung, der das Krankenhaus nicht wirklich interessiert hat. Das Krankenhaus sagt, dass es mit einer “starken Nachfrage konfrontiert ist, die die Gesundheitsbehörden dazu veranlasst hat, Maßnahmen zu ergreifen, um jede Form von Abfall zu vermeiden.” Nach Angaben des Krankenhauses in Bayeux “wurden die Patientensicherheit und die Qualität der Impfstoffe nie beeinträchtigt.”

Beim ersten Vertrieb des Impfstoffs gab Pfizer an, dass nur fünf Dosen aus den Fläschchen entnommen werden können. Pfizer stellte später fest, dass es möglich war, dass medizinisches Personal eine sechste Dosis des Impfstoffs injizieren könne. Zurzeit hat keine zuständige Behörde die Injektion einer siebten Dosis offiziell genehmigt.


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