Einundsechzig Passagiere von zwei Flügen aus Südafrika wurden bei ihrer Ankunft in Amsterdam (Niederlande) positiv auf Covid-19 getestet.
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Dies teilte die niederländische Gesundheitsbehörde am Samstag, dem 27. November, mit. Die Tests werden nun auf den neuen, seit gestern als Omikron-Variante bezeichneten Virus-stamm, untersucht.
Noch nie hat zuvor eine Variante seit dem Auftauchen der Delta-Variante weltweit so viel Besorgnis ausgelöst.
Passagiere isoliert. "Wir wissen jetzt, dass 61 der Testergebnisse positiv und 531 negativ waren", teilte die niederländische Gesundheitsbehörde (GGD) mit und erklärte, dass die positiv getesteten Passagiere in einem Hotel in der Nähe des Flughafens Amsterdam-Schipol unter Quarantäne gestellt wurden.
Ein "hohes bis sehr hohes" Risiko, dass sich Omikron auch in Europa ausbreitet. Auf dem europäischen Kontinent wurde die Omikron-Variante bereits in Belgien nachgewiesen. Im Laufe des Freitags verhängten zahlreiche Länder wie das Vereinigte Königreich, Frankreich, Deutschland und Italien ein Flugverbot für Flüge aus Südafrika und den Nachbarländern. Es besteht ein "hohes bis sehr hohes" Risiko, dass sich die Omikron-Variante auch in Europa ausbreitet, so die Gesundheitsagentur der EU.
Die Börsen fallen weltweit. Die Angst vor der neuen Variante ließ auch die Ölpreise sinken und führte zu starken Verlusten an den weltweiten Börsen. Frankfurt verlor bei Börsenschluss am Freitag 4,15%, Paris verzeichnete das schlechteste Ergebnis seit März 2020 (-4,75%) und London seit Juni 2020 (-3,64%). Ebenfalls verunsichert schloss die New Yorker Börse mit einem deutlichen Minus und verzeichnete den größten Rückgang in diesem Jahr (-2,53%).
Eine Anpassung der Impfstoffe? Wissenschaftler versuchen bereits fieberhaft, alle Mutationen dieser neuen Variante zu verstehen, und Moderna kündigte seine Absicht an, rasch einen Impfstoff für eine spezifische Impfung gegen Omikron zu entwickeln. Es werde jedoch "mehrere Wochen" dauern, um den Grad der Übertragbarkeit und Virulenz der neuen Variante zu verstehen, betonte ein Sprecher der WHO. Für die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ist es zum jetzigen Zeitpunkt "verfrüht", über die Notwendigkeit einee Anpassung der Impfstoffe an die Omikron-Variante zu sprechen.