Covid-19: Tausende von Franzosen in Großbritannien gestrandet

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Eine neue Variante von Covid-19 tauchte in Großbritannien auf, was zu neuen Reiseeinschränkungen und einer Blockade durch viele europäische Länder führte. Hunderte von Franzosen sitzen in dem Land fest und können Weihnachten wohl nicht mit ihren Lieben feiern.

Großbritannien wachte am Montagmorgen, 21. Dezember, abgeschnitten von einem Großteil Europas auf, nachdem ein neuer Stamm des Coronavirus entdeckt worden war. Die Situation ist beispiellos und bereitet den Tausenden von Franzosen in Großbritannien, die Weihnachten mit ihren Lieben verbringen wollten, echte Kopfschmerzen. Sie sitzen hier für mindestens 48 Stunden fest und müssen sich einem PCR-Test unterziehen. Die Situation ist kompliziert. Sich in Großbritannien testen zu lassen ist teuer, etwa hundert Euro. Der Preis für Eurostar-Züge am Wochenende ist gestiegen. Viele Züge sind bereits voll. So haben schon einige Franzosen widerwillig auf ihre Reise verzichtet und bleiben in Großbritannien.

Versorgungsprobleme zu erwarten?
Blockierte Passagiere, aber auch Waren belieben liegen, da Frankreich auch den Frachtverkehr mit dem Vereinigten Königreich eingestellt hat. Es gibt Bedenken über mögliche Versorgungsprobleme mit frischen Produkten für die Feiertage. Am Montag, dem 21. Dezember, soll am Vormittag eine Dringlichkeitssitzung der Regierung stattfinden, um einen Ausweg aus der Krise zu finden, erklärt France Télévisions-Journalistin Diane Schlienger aus London.


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