Covid-19: Tierärzte und Zahnärzte dürfen gegen das Virus impfen

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Auch Zahnärzte und Veterinäre dürfen jetzt gegen Covid-19 impfen.

Die Hohe Gesundheitsbehörde gab diesen Freitag, 26. März, bekannt, dass nun auch Tierärzte und Zahnärzte gegen Covid-19 impfen dürfen.

Auch Tierärzte und Zahnärzte werden gegen Covid-19 impfen können, nach einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme der Hohen Gesundheitsbehörde (HAS), die noch formell von der Regierung ratifiziert werden muss.

Andere Kategorien von Angehörigen der Gesundheitsberufe sind auch von dieser Erweiterung betroffen, wie z. B. Apotheker von Analyselaboren. Insgesamt können so 252.000 zusätzliche Fachkräfte den Impfstoff gegen Covid-19 spritzen, rechnete die HAS vor.

Die Tierärzte können die Bevölkerung nur in den Impfzentren impfen und nicht in ihrer Praxis. Zahnärzte werden es an beiden Orten tun können. Die bevorstehende Veröffentlichung dieses Gutachtens hatte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstagabend während seiner wöchentlichen Pressekonferenz angekündigt.

In der unmittelbaren Zukunft sei “das begrenzende Element unserer Impfkampagne” nicht die Anzahl der potentiellen Impfer, sondern “die Lieferungen von Impfstoffen, die uns zur Verfügung gestellt werden”, hatte der Minister jedoch eingeräumt, indem er versicherte, dass “sich auch dies in die gute Richtung entwickelt”.

Mobile Impfteams
Die HAS empfiehlt, neben Tierärzten und Zahnärzten auch Apothekern von Analyselabors, “Apothekern, die der Feuerwehr und dem Rettungsdienst angehören”, “Laboranten” oder bestimmten Medizinstudenten die Möglichkeit zu bieten, Impfstoffe zu injizieren. Schließlich empfiehlt die HAS, dass diese Erweiterung auch “freiwillige sich im Ruhestand befindende Berufsangehörige (Apotheker, Krankenschwestern, Ärzte, Hebammen, Tierärzte, Zahnärzte, medizinische Radiologietechniker und Laboranten)” betreffen sollte.

Zusätzlich zu der Berechtigung, die Anti-Covid-Impfstoffe zu injizieren, werden Krankenschwestern nach und nach in der Lage sein, diese auch zu verschreiben. Zunächst wird diese Möglichkeit “für Krankenschwestern, die in mobilen Impfteams arbeiten”, angeboten. Dadurch wird es möglich, “Bereiche zu bedienen, die derzeit nicht abgedeckt sind (isolierte ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Menschen im Gefängnis, Menschen, die in dünn besiedelten Gebieten leben und sozial isolierte Menschen oder solche in prekären Situationen usw.)”.

Ausweitung der Impfung auf alle Krankenschwestern
In einer zweiten Phase “empfiehlt die HAS die Ausweitung der Verschreibungserlaubnis von SARS-CoV-2-Impfstoffen auf alle Krankenschwestern (in den Impfzentren und in den Städten), sobald die Impfung auf die allgemeine Bevölkerung ausgeweitet wurde und die Abdeckung der ältesten und am meisten gefährdeten Personen ausreichend fortgeschritten ist.”

Ziel all dieser Erweiterungen ist “eine rasche Erhöhung der Durchimpfungsrate”, die aufgrund der “hohen Zirkulation des SARS-CoV-2-Virus” und der “raschen Ausbreitung neuer Varianten” für notwendig erachtet wird, wie die HAS in ihrer Stellungnahme betont. Darüber hinaus werden ab April “signifikante Impfstofflieferungen” erwartet, was laut HAS die Aufstockung des Impfpersonals rechtfertigt und erfordert.

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