Covid-19: Wilde Partys während der Ausgangssperre in ganz Frankreich

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Am Wochenende des 12. und 13. Juni vervielfachten sich in ganz Frankreich die wilden und oft nicht so heimlichen Partys. Die Polizei griff ein, um die Partygänger zu evakuieren, die gegen die Ausgangssperre verstossen hatten.

Am Sonntag, dem 13. Juni, lange nach Inkrafttreten der Ausgangssperre, herrschte eine festliche Stimmung in den Tuileriengärten in Paris, wo sich fast 200 junge Leute versammelt hatten. Während des gesamten Wochenendes waren ähnliche Szenen in ganz Frankreich zu beobachten, vor allem jedoch in der Hauptstadt, an den Ufern der Seine oder auf der Esplanade des Invalides. Tausende von Minderjährigen und jungen Erwachsenen versammelten sich zu riesigen Partys, jenseits der Ausgangssperre, trotz aller Gesundheitsvorschriften, und das trotz polizeilicher Eingriffe.

Die Aufhebung der Ausgangssperre wird immer lauter gefordert
Für alle diese jungen Leute war das Bedürfnis, zusammenzukommen und zu feiern, als ob die Covid-19-Epidemie der Vergangenheit angehörte, stärker als alle Vorsicht und Regeln. Was kann und sollte gegen diese Riesenpartys unternommen werden? Sollte die Ausgangssperre aufgehoben werden, wie es einige Abgeordnete bereits fordern? Die Ausgangssperre bleibt bestehen und streng überwacht, versichert dagegen das Innenministerium, und die Ordnungskräfte sind angewiesen, möglichst jede nicht genehmigte Feier im öffentlichen Raum aufzulösen.


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